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Grunderwerbsteuer/Grundsteuer

Grunderwerbsteuer in Deutschland in Prozent

Die Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf eines Grundstücks, Hauses oder Grundstücksanteils an und variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5% des Kaufpreises. Seit dem 1. September 2006 dürfen die Bundesländer den Satz selbst festlegen. Bis dahin galt bundesweit einheitlich ein Satz von 3,5%. Nur die Bundesländer Bayern und Sachsen haben bislang die Steuer nicht erhöht.


Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen die Grunderwerbsteuer nicht gezahlt werden muss. Dies gilt im Falle einer Erbschaft, bei einer Schenkung und bei einem Verkauf zwischen Personen, die direkt miteinander verwandt sind, also Ehepartner oder Eltern und Kinder. Bei Verkäufen unter Geschwistern gilt dies jedoch nicht. Eine weitere Ausnahme besteht, wenn der Wert des Grundstücks weniger als 2.500 Euro beträgt, Juristen sprechen in diesem Fall von einer Geringwertigkeit.

Grundsätzlich sind beide Vertragspartner beim Verkauf zur Zahlung der Steuer verpflichtet, jedoch wird die Zahlungspflicht vom Notar meist auf den Käufer übertragen. Zahlt dieser nicht, kann das Finanzamt das Geld auch beim Verkäufer eintreiben. Ist alles bezahlt, stellt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Damit kann die Immobilie im Grundbuch eingetragen werden.

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Die Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Abgabe, mit der das Eigentum an Grundstücken und dazugehörigen Gebäuden besteuert wird. Sie berechnet sich aus dem gesetzlich festgelegten Einheitswert und dem jeweiligen Hebesatz der Kommunen. Letzteren legen die Städte und Gemeinden, denen die Steuereinnahmen zufließen, fest.


Steuerschuldner der Grundsteuer ist der jeweils im Grundbuch eingetragene Eigentümer. Die Grundsteuer, die in der Regel vierteljährlich zu zahlen ist, darf über die Abrechnung der Nebenkosten an Mieter weitergegeben werden.
Um eine Reform der Grundsteuer streiten die Bundesländer seit vielen Jahren. Der Bundesfinanzhof sieht die Berechnungsgrundlage als nicht mehr verfassungsgemäß an. Seit 2012 werden Grundsteuerbescheide daher nur noch unter Vorbehalt ausgestellt.
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Märkte | 07.02.2020

Immobilienumsatz in Bayern knapp über 60 Mrd. Euro

Die Immobilienumsätze in Bayern sind im vergangenen Jahr auf 60,1 Mrd. Euro gestiegen. Das Marktforschungsinstitut des IVD Süd ermittelte auf Basis des Grunderwerbsteueraufkommens in Bayern einen Anstieg von 10% gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für den Anstieg seien neben der anhaltend hohen Nachfrage auch die hohen Baukosten und Baugrundstü… mehr

Recht & Steuern | 06.02.2020 | IZ 06/2020, S. 5

Grunderwerbsteuer auf Rekordhoch

Im Jahr 2019 ist durch die Grunderwerbsteuer so viel Geld wie noch nie in die Länderhaushalte geflossen: 15,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Zunahme von 12,1%. Besonders stark fiel der Anstieg mit knapp 1,5 Mrd. Euro (+28,4%) im Dezember aus. Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundesfinanzministerium veröffentlicht hat. Der Bundes… mehr

Politik | 06.02.2020 | IZ 06/2020, S. 1

Grüne fordern radikale Reform bei Share-Deals

Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Tonis Pan

Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Tonis Pan

Die Grünen gehen beim Thema Share-Deals in die Offensive. Die Bundestagsfraktion fordert die quotale Besteuerung bei Anteilsverkäufen für alle Gesellschaften mit Grundbesitz. Das wäre ein radikaler Systemwechsel - und setzt die Große Koalition unter Druck, ihr eigenes Reformmodell voranzubringen. Derweil explodieren die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer auf die Rekordsumme von fast 16 Mrd. Euro. mehr

Recht & Steuern | 03.02.2020

Einnahmen aus Grunderwerbsteuer auf Rekordhoch

Im Jahr 2019 ist durch die Grunderwerbsteuer so viel Geld wie noch nie in die Länderhaushalte geflossen: 15,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 12,1%. mehr

Politik | 16.01.2020 | IZ 03/2020, S. 18

Grundsteuer als Lagenmodell, Mieterstrom bis Ende 2020

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Hamburg. Peter Tschentscher und Stephan Weil, SPD-Regierungschefs in Hamburg und Hannover, wollen bei der Grundsteuer das Lagenmodell, kein Verbot der Umlage auf die Miete. Sie sehen die Bodenwertzuwachssteuer nicht mehr in dieser Legislaturperiode, wohl aber ein Mieterstromgesetz noch 2020. mehr

Politik | 10.01.2020

Tschentscher will Bayern bei Grundsteuer ins Boot holen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Bei der Grundsteuer votieren der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam für ein Lagemodell - und wollen andere Bundesländer ins Boot holen - auch Bayern. Zudem wollen sich die beiden Sozialdemokraten für die Gewerbesteuerfreiheit von Mieterstrommodellen einsetzen. mehr

Märkte | 09.01.2020

Share-Deals treiben Hotel-Deals

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Die anstehende Share-Deal-Reform setzt Eigentümer und Anleger unter Zugzwang. So wurden eben schnell noch ein paar Hotels vertickt, was den Investmentmarkt dieser Assetklasse zum Jahresende hin beflügelt hat. Mit einem Anlagevolumen von fast 5 Mrd. Euro wurde 2019 das Allzeithoch aus dem Jahr 2016 nur knapp verfehlt. mehr

Politik | 19.12.2019 | IZ 51/2019, S. 4

Kaum Infos zur neuen Grundsteuer C

Die Liste der Kritikpunkte an der Grundsteuer C ist lang. Auf einige hat die FDP-Fraktion im Bundestag nun die Regierung angesprochen. Die bleibt Antworten jedoch schuldig. mehr

Politik | 05.12.2019 | IZ 49/2019, S. 23

Erlangen senkt die Grundsteuer

Erlangen. Ab dem kommenden Jahr wird der Hebesatz für Grundstücke, die der Grundsteuer B unterliegen, von 500 auf 425 gesenkt. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gilt dann ein Hebesatz von 300. Das beschloss der Stadtrat aufgrund der guten Einnahmesituation der Stadt. … mehr

Märkte | 02.12.2019

Erlangen senkt die Grundsteuer

Ab dem kommenden Jahr wird im fränkischen Erlangen der Hebesatz für Grundstücke, die der Grundsteuer B unterliegen, von 500 auf 425 gesenkt. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gilt dann ein Hebesatz von 300 (Grundsteuer A). Das beschloss der Stadtrat aufgrund der guten Einnahmesituation der Stadt. "Diese Senkung kommt insbesondere auch d… mehr

Politik | 02.12.2019

Die Große Koalition könnte an der Wohnungsfrage zerbrechen

Quelle: imago images, Urheber: Sven Simon

Quelle: imago images, Urheber: Sven Simon

Die Entscheidung der SPD-Basis für die künftigen der Parteilinken entstammenden Führungskräfte versetzt alle, die mit Wohnen befasst sind, in höchste Alarmbereitschaft. Auch wenn die Große Koalition sich akut noch nicht selbst zerstört, wird wohl das gesamte Wohnungspaket noch einmal aufgeschnürt. Nicht ausgeschlossen ist, dass die SPD das Bündnis an der Wohnungsfrage platzen lässt. mehr

Politik | 29.11.2019

FDP-Bauexperte Daniel Föst will mehr Freiheiten beim Bauen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Daniel Föst, plädiert für mehr Freiheiten beim Bauen und für Entlastungen von privaten Immobilienkäufern. Bayerns Vorstoß für ein neues Mietwuchergesetz kritisiert er als den Versuch, eine bundesweite Mietpreisbremse einzuführen. mehr

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Paul Müller

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Paul Müller

Politik | 28.11.2019 | IZ 48/2019, S. 6

Echter Kampf dem Share-Deal

"Wir werden die Praxis der steuerfreien Share-Deals beenden, indem wir schon bei einem Verkauf der Mehrheit einer Gesellschaft zumindest anteilig Grunderwerbsteuer erheben." Im Kampf gegen das Steuersparen bei großen Immobiliendeals gehen die Grünen viel, viel weiter als die Große Koalition. Sie wollen Share-Deals zwar nicht verbieten. Könnten di… mehr

Politik | 18.11.2019

Grüne wollen Mieter stärken und Spekulanten abstrafen

Quelle: Imago Images, Urheber: teamwork

Quelle: Imago Images, Urheber: teamwork

Die Grünen haben auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende beim Thema Wohnen das ganz große Rad gedreht. Ausgehend vom "Wohnen als soziales Grundrecht" wurde von den Delegierten eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst, die vor allem zwei Ziele haben: Mieterrechte sollen gestärkt und das Geschäft mit Immobilien erschwert werden. mehr

Politik | 14.11.2019

FDP-Fraktion kritisiert Share-Deal-Pläne der Koalition

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die freien Demokraten sind unzufrieden mit den Vorschlägen der Bundesregierung zur Neuregelung von Share-Deals. Missbrauch werde auf diesem Weg nicht verhindert, dafür aber der Abschluss von legitimen Transaktionen erschwert. mehr

Politik | 14.11.2019 | IZ 46/2019, S. 8

Bundesrat stimmt der Grundsteuer zu

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Der Weg für die neue Grundsteuer ist endgültig frei. Die Debatten um das Bundesmodell und die Öffnungsklausel für die Länder gehen aber weiter. mehr

Politik | 08.11.2019

Bundesrat beschließt Grundsteuerreform und Grundsteuer C

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Reform der Grundsteuer und den damit verbundenen Gesetzesänderungen zugestimmt. Damit hat das Reformprojekt auch die letzte Hürde genommen, ehe zum Ende des Jahres eine vom Verfassungsgericht gesetzte Frist verstrichen wäre. mehr

Märkte | 01.11.2019

Bad Schwalbach will die Grundsteuer anheben

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die hessische Stadt Bad Schwalbach plant, die Grundsteuer von 690 auf 826 Punkte zu erhöhen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Grund dafür seien u.a. die hohen Verluste bei der Landesgartenschau 2018. Für Eigentümer eines Einfamilienhauses liege die jährliche Mehrbelastung Bürgermeister Martin Hußmann (CDU) zufolge bei 86 Euro. Hu… mehr

Politik | 31.10.2019 | IZ 44/2019, S. 5

Regierung vertagt Reform des Share-Deals

Quelle: Fotolia.com, Urheber: alotofpeople

Quelle: Fotolia.com, Urheber: alotofpeople

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Das Bundeskabinett hat überraschend die Reform der Regelungen für Share-Deals bei Immobilienverkäufen verschoben. Das Gesetzgebungsverfahren soll erst in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zum Abschluss gebracht werden. Ab wann die Reform dann greift, steht bisher nicht fest. Ähnlich sieht es mit den Unit-Deals aus, die nachträglich in das Gesetz gepackt werden sollen. mehr

Politik | 25.10.2019

Wirtschaftsrat hadert mit CDU-Wohnungspolitik in Hessen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die hessische Bau- und Wohnungspolitik reguliert zu viel und traut den Kräften des Markts zu wenig zu. Davon ist die Landesgruppe des Wirtschaftsrats Deutschland überzeugt. Bei der Präsentation eines Positionspapiers zu dem Themenfeld wurde allerdings auch klar, dass die schwarz-grüne Koalition sich auf einem guten Weg sieht. mehr

Politik | 25.10.2019

Regierung legt Share-Deal-Reform auf Eis

Quelle: Fotolia.com, Urheber: alotofpeople

Quelle: Fotolia.com, Urheber: alotofpeople

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Das Bundeskabinett hat überraschend die Reform der Regelungen für Share-Deals bei Immobilienverkäufen verschoben. Das Gesetzgebungsverfahren soll erst in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zum Abschluss gebracht werden. Unklar ist, ab wann die Reform dann greifen soll. Unklar ist zudem, ob nachträglich auch Unit-Deals in das Gesetz gepackt werden sollen. mehr

Politik | 24.10.2019 | IZ 43/2019, S. 7

Lackmustest für die neue Grundsteuer

Quelle: pixabay, Urheber: PolitUnion

Quelle: pixabay, Urheber: PolitUnion

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die Reform der Grundsteuer ist zwar so gut wie erledigt, ob damit allerdings auch die Debatten um die Abgabe enden, ist mehr als fraglich. Denn offene Fragen gibt es noch immer. Geklärt werden die wohl erst vor Gericht, sagen schon jetzt manche Beobachter voraus. mehr

Politik | 18.10.2019

Bundestag beschließt Grundsteuerreform

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Der Bundestag hat mit der nötigen Zweidrittelmehrheit die Reform der Grundsteuer verabschiedet. 495 von 644 Abgeordneten stimmten für die Grundgesetzänderung. Zehn Parlamentarier enthielten sich. Nun sind die Bundesländer am Zug. Denn sie sollen die Berechnungsmethoden definieren. Der Wert des Bodens und die Höhe der durchschnittlichen Miete soll… mehr

Politik | 17.10.2019

Finanzausschuss beschließt Grundsteuerreform

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Eine weitere Hürde zur Reform der Grundsteuer ist genommen. Der Finanzausschuss des Bundestags hat drei Entwürfe für die Reform des vom Bundesverfassungsgericht gekippten Regelwerks verabschiedet. In Zukunft soll nicht mehr ausschließlich der entsprechende Bodenwert ausschlaggebend sein, sondern mehrere Faktoren wie beispielsweise die Höhe der Mi… mehr

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Immobilienanwälte
Quelle: Immobilien Zeitung
Wie Banken versuchen, zukunftsfähig zu bleiben - erfahren Sie mehr. Außerdem: Schmerzthema Regulierung, Blockchain, Bausparkassen, "grüne Kredite" u.v.m.

Meinung

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Frank Boxler
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In Berlin soll ein Großteil der Bestandsmieten eingefroren werden. Wer zu viel… mehr

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