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Flüchtlinge in Deutschland

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Hunderttausende Menschen suchen in Deutschland Zuflucht vor Krieg und Elend. Das treibt seit Monaten nicht nur die Politik um, sondern auch die Immobilienwirtschaft: Bestandshalter und Projektentwickler bemühen sich um Wohnraum für die Flüchtlinge. Planer entwickeln Unterkünfte, die mit kurzer Bauzeit und geringen Kosten eine menschenwürdige Herberge bieten sollen.

Sowohl Sammellager für die Erstaufnahme als auch dauerhafte Wohnungen für Flüchtlinge sind gefragt. Verlassene Kasernen werden hergerichtet, Büro- und Gewerbeimmobilien umgebaut. Politik und Branchenverbände wälzen Vorschläge, wie sich diese Herausforderungen meistern lassen. Nicht zuletzt haben die Flüchtlinge auch die Diskussion um ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum in den Ballungsgebieten erneut angeheizt.

Die Immobilien Zeitung begleitet sowohl die politischen Diskussionen als auch konkrete Projekte der Immobilienwirtschaft rund um die Versorgung der Schutzsuchenden.

Chronologie

Dezember 2016

  • Zum Jahresende erscheinen mehrere Statistiken: Rund 5000 Migranten sind 2016 im Mittelmeer ertrunken. 55.000 Flüchtlinge haben Deutschland freiwillig verlassen, rund 34.000 fanden seit Dezember 2015 einen Arbeitsplatz und 406.000 suchen Arbeit. Rund 50.000 neue Stellen sind als Folge der Zuwanderung entstanden. Im Jahr 2016 gab es knapp 1000 Anschläge auf Flüchtlingsheime.
  • Der Mord an einer Studentin in Freiburg und der LKW-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin verschärft die Diskussion über Kriminalität und Terrorismus unter Flüchtlingen.

Oktober 2016

  • Die französische Polizei räumt das Flüchtlingslager Dschungel von Calais.
  • Expo Real in München: Das Flüchtlingswohnen, 2015 noch eines der zentralen Messethemen, nimmt spürbar weniger Raum ein.

September 2016

  • Die Bundesregierung korrigiert die Schätzungen der eingereisten Flüchtlinge nach unten. Demnach suchten im Jahr 2015 rund 890.000 Menschen in Deutschland Schutz.
  • Ein Positionspapier der CSU, das unter anderem Burkaverbot und eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft umfasst, befeuert die Debatte über die Flüchtlingspolitik erneut.

Juli 2016

Juni 2016

  • Deutlich mehr Flüchtlinge als in den Monaten zuvor versuchen per Boot von Nordafrika nach Europa zu gelangen. Die hohen Zahlen des Vorjahrs werden jedoch nicht erreicht.

Mai 2016

  • Der Bundestag erklärt Marokko, Algerien und Tunesien zu „sicheren Herkunftsstaaten“. Bürger dieser Länder bekommen damit in der Regel kein Asyl mehr.
  • Die griechische Regierung lässt das Flüchtlingscamp Idomeni an der Grenze zu Mazedonien räumen. Es hatte zuvor wegen besonders harter Lebensbedingungen der Bewohner Schlagzeilen gemacht.

April 2016

  • Der Austausch von Flüchtlingen zwischen EU und Türkei läuft an. In den kommenden Monaten werden die Zahlen aber weit hinter den Erwartungen zurückbleiben.
  • In Deutschland kommen spürbar weniger Flüchtlinge an. Erste Notunterkünfte werden geschlossen.

März 2016

  • Das Bundeskabinett plant für den Haushaltsentwurf 2016 insgesamt 1,3 Mrd. Euro mehr für den Wohnungsbau ein, nicht zuletzt, um Flüchtlinge unterzubringen.
  • Die Schließung der Balkanroute zeigt Wirkung: Erste Notunterkünfte in Deutschland werden geschlossen, da nur noch wenige Flüchtlinge nachkommen.
  • Nach fast halbjährigen Verhandlungen willigt die Türkei ein, Flüchtlinge an der Weiterreise nach Europa zu hindern und erhält im Gegenzug Zusagen über Geldzahlungen und eine regulierte Abnahme eines Teils der Flüchtlinge.
  • Die Partei AfD, die eine gegen Flüchtlinge gerichtete Politik verfolgt, fährt bei drei Landtagswahlen große Erfolge ein.

Februar 2016

  • Der Bundestag beschließt das bereits im November formulierte Asylpaket II. Es benennt mehr sichere Herkunftsstaaten, schränkt den Familiennachzug ein und erleichtert Abschiebungen.
  • Die ersten Hotspots zur Flüchtlingsregistrierung in Griechenland nehmen mit dreimonatiger Verspätung die Arbeit auf.
  • An der griechisch-mazedonischen Grenze sammeln sich immer mehr Menschen an, die dort unter schwierigen Umständen im Freien campieren.
  • Mehrere Balkanstaaten schließen ihre Grenzen dauerhaft für Schutzsuchende aus Richtung Griechenland.
  • Das Bundeskabinett verabschiedet den Gesetzentwurf zur Sonderabschreibung für den Mietwohnungsbau. Die dadurch erhofften neuen Wohnungen sollen auch bei der Beherbergung Schutzsuchender aus dem Ausland helfen.

Januar 2016

  • Österreich beschließt Obergrenzen für die Flüchtlingsaufnahme.
  • Eine intensive Diskussion über dauerhafte Wohnortauflagen für anerkannte Asylberechtigte beginnt.
  • Das Bundeskriminalamt hat im Jahr 2015 insgesamt 924 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte registriert - mehr als viereinhalbmal so viele wie 2014.
  • Übergriffe gegen Frauen bei verschiedenen Silvesterfeiern, an denen auch Flüchtlings beteiligt waren, verschärfen die politische Debatte.
  • Die Bundesregierung bilanziert für das Jahr 2015 rund 1,1 Mio. einreisende Schutzsuchende. Lediglich 283.000 Asylanträge wurden im Jahresverlauf entschieden.

Oktober/November 2015

  • Mehrere Einschränkungen des Asylrechts treten in Kraft: schnellere Abschiebung insbesondere von Balkan-Flüchtlingen, Aufbau von Asylzentren, eingeschränkter Familiennachzug, Schutzstatus nur noch für ein Jahr.

Oktober 2015

  • Ungarn sperrt seine Grenze nach Kroatien mit Stacheldraht.
  • Die KfW stockt ihr Sonderprogramm zum Bau von Sammelunterkünften auf 1 Mrd. Euro auf.
  • Bundestag und Bundesrat beschließen Lockerungen des Baurechts für die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften.

September 2015

  • Die Bundesregierung beschließt neue Regeln zum Asyl und zur Finanzierung der Flüchtlingsbetreuung: unter anderem Kopfpauschalen, 500 Mio. Euro mehr für den sozialen Wohnungsbau, Sachleistungen statt Bargeld, erleichterte Abschiebung und Bereitstellung von Bundesliegenschaften.
  • Gesetzesinitiativen mehrerer Bundesländer zur vereinfachten Beschlagnahmung von Immobilien als Flüchtlingsunterkünfte werden bekannt.
  • Der Versuch einer Neuregelung der Flüchtlingsverteilung in der EU scheitert weitgehend, lediglich eine Umverteilung von 120.000 Menschen wird vereinbart.
  • Ungarn beginnt mit dem Bau eines Zauns an der Grenze nach Kroatien.
  • Erste Hochrechnungen gehen von einem deutlich gesteigerten Bedarf an Wohnungen wegen der Flüchtlinge aus. Mehrere Verbände greifen dies mit Forderungen nach stärkerem Wohnungsneubau auf.
  • Regierungsparteien, Bundesregierung und Länder einigen sich auf ein Pakt zur Bewältigung der Lage: unter anderem höhere Soforthilfen, mehr Personal bei der Bundespolizei, 300 Mio. Euro für den Bau von Unterkünften über ein KfW-Programm, Kosovo, Albanien und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten.

August/September 2015

  • Mehrfach ändert Deutschland die Anwendung des Dubliner (Rückführung von Flüchtlingen in Länder ihrer ersten EU-Registrierung) und des Schengener Abkommens (Verzicht auf Grenzkontrollen). Diplomatische Spannungen in der EU sowie chaotische Szenen an Grenzübergängen und dem Bahnhof von Budapest sind die Folge.

August 2015

  • Mehrere Kommunalpolitiker fordern die Beschlagnahmung von Immobilien zur Unterbringung Schutzsuchender.
  • Bundeskanzlerin Merkel gibt in einem Interview die Parole „Wir schaffen das." zum Umgang mit den Flüchtlingen aus. Der Spruch entwickelt sich zum geflügelten Wort.
  • Mehr als 70 Menschen werden in Österreich tot in einem Schlepper-LKW gefunden.
  • Proteste und Ausschreitungen gegen Flüchtlingsunterkünfte erreichen in der sächsischen Stadt Heidenau einen neuen Höhepunkt. Auch Bundeskanzlerin Merkel wird beschimpft.
  • Die Bundesregierung erhöht die Flüchtlingsprognose für das Jahr 2015 zuerst auf 650.000 und wenige Tage später auf 800.000.

Juli 2015

  • Ungarn beginnt mit dem Bau eines Zauns an der Grenze zu Serbien.
  • Die Begegnung zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und einem weinenden Flüchtlingsmädchen löst ein großes Medienecho aus
  • Die Bundesregierung weitet die Möglichkeiten der Behörden aus, Flüchtlinge zu inhaftieren und abzuschieben, erleichtert aber die Integration von Menschen, deren Abschiebung ausgesetzt wurde.
  • Nach Auswertung der UNO sind inzwischen rund 4 Mio. Syrer vor dem Bürgerkrieg außer Landes geflohen.

Juni 2015

  • Die Bundesregierung verdoppelt ihre Soforthilfe zur Flüchtlingsunterbringung an die Länder auf 1 Mrd. Euro im laufenden Jahr.

Mai 2015

  • Die Bundesregierung erhöht ihre Schätzungen auf 400.000 Asylbewerber im Jahr 2015.
  • Schiffe der Bundeswehr nehmen erstmals an Rettungsaktionen im Mittelmeer teil.

April 2015

  • Das Statistische Bundesamt gibt bekannt, dass der Flüchtlingszustrom den Bevölkerungsrückgang in Deutschland spürbar verlangsamen wird.
  • Mehr als 800 Menschen sterben beim Untergang mehrerer Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer. Anschließend weitet die EU ihre Marine-Rettungsmission aus.
  • Ein geplantes Flüchtlingsheim im sächsischen Tröglitz wird in Brand gesteckt und örtliche Politiker werden bedroht.

Dezember 2014

  • Die Bundesregierung bilanziert die Asylanträge im gesamten Jahr auf fast 203.000 – rund 60% mehr als im Vorjahr.
  • Die CSU erfährt aus anderen Parteien wenig Gegenliebe für den Vorschlag, dass Migranten zu Hause zum Deutschsprechen verpflichtet werden sollen.
  • Die Bundesregierung beschließt die vereinfachte Ausweisung straffällig gewordener Ausländer, darunter auch geduldete Flüchtlinge. Im Gegenzug soll der langfristige Aufenthalt für gut integrierte Menschen einfacher werden.

November 2014

  • Bund und Länder einigen sich auf die Angleichung der Leistungen für Flüchtlinge an den Hartz-IV-Satz und auf einen Bundeszuschuss von jeweils 500 Mio. Euro zur Flüchtlingsunterbringung in den Jahren 2015 und 2016.
  • Der Bundestag genehmigt den Bau von Flüchtlingsunterkünften in Gewerbegebieten.

Oktober 2014

  • Erster Bund-Länder-Gipfel zur Flüchtlingsunterbringung.
  • In Dresden formieren sich Demonstrationen gegen Asylbewerber. Daraus wird eine Bewegung unter dem Namen "Pegida".

September 2014

  • Fälle von Misshandlungen durch Wachpersonal in mehreren Flüchtlingsheimen in Nordrhein-Westfalen werden bekannt.
  • Mehr als 450 Flüchtlinge sterben bei einem Schiffsunglück auf dem Mittelmeer.

Juli 2014

  • Der Bundestag stuft Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien als sichere Herkunftsländer ein.

Dezember 2013

  • In Deutschland wurden im Jahr 2014 rund 127.000 Asylanträge gestellt, fast 50.000 mehr als im Vorjahr. In ersten Städten entwickelt sich die Suche nach Unterkünften zu einem ernsten Problem.
  • Die schlechten Zustände in den Flüchtlingslagern auf der italienischen Insel Lampedusa erregen internationales Aufsehen.

Oktober 2013

März 2013

  • Die Zahl der Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg übersteigt eine Million. Deutschland erklärt sich bereit, 5.000 Menschen aufzunehmen.

Dezember 2012



Die Chronologie anzeigen

Projekte | 16.11.2017 | IZ 46/2017, S. 21

Wohnraum für Flüchtlinge und Kölner

Quelle: Erzbistum Köln, Urheber: Kern.fotografie

Quelle: Erzbistum Köln, Urheber: Kern.fotografie

Köln. Mitte November weihte der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das integrative Wohnprojekt Klarissenkloster im Kölner Stadtteil Kalk ein. Auf dem Areal des vor vier Jahren geschlossenen Klosters sind 43 Wohneinheiten für rund 100 Menschen entstanden. mehr

Politik | 15.11.2017

Anzahl der Wohnungslosen auf Rekordniveau

Quelle: Pixabay, Urheber: gladatony

Quelle: Pixabay, Urheber: gladatony

Die Anzahl der Wohnungslosen in Deutschland ist nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) auf das Rekordniveau von 860.000 Menschen (Stand Ende 2016 Jahres) angestiegen. Sozialverbände und die IG Bau verlangen von Jamaika in spe ein Konzept gegen die "Drei-Klassen-Gesellschaft" beim Wohnen. mehr

Projekte | 09.11.2017

Köln: Wohnprojekt für Flüchtlinge und Kölner eingeweiht

Quelle: Erzbistum Köln, Urheber: KERN.fotografie

Quelle: Erzbistum Köln, Urheber: KERN.fotografie

Gestern weihte der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das integrative Wohnprojekt Klarissenkloster im Kölner Stadtteil Kalk ein. Auf dem Areal des vor vier Jahren geschlossenen Klarissenklosters sind 43 Wohneinheiten für rund 100 Menschen entstanden. Dort sollen sowohl Geflüchtete als auch Kölner Bürger zusammen leben. Der größte Teil… mehr

Projekte | 09.11.2017 | IZ 45/2017, S. 22

Serielles Bauen für bezahlbare Wohnungen

Quelle: Wohnungsbau Ludwigsburg, Urheber: Fotostudio Thomas Müller

Quelle: Wohnungsbau Ludwigsburg, Urheber: Fotostudio Thomas Müller

Ludwigsburg. Die Wohnungsbau Ludwigsburg hat das zweite Gebäude in serieller Holzbauweise an die Stadt übergeben. Zunächst kommen dort Flüchtlinge unter. mehr

Projekte | 09.11.2017 | IZ 45/2017, S. 18

30.000 Plätze in Folgeunterkünften

Hamburg. Ende Oktober gab es in Hamburg erstmals über 30.000 Plätze in Folgeunterkünften für Flüchtlinge: 30.700 an 120 Standorten. Neu ist die Folgeunterkunft Sinstorfer Kirchweg in Harburg. Fertiggestellt hat die PGH Fewa den vierten und letzten Bauabschnitt der Unterkunft mit der Perspektive Wohnen (UPW) am Gleisdreieck Mittlerer Landweg im Be… mehr

Märkte | 06.11.2017

Hamburg: Über 30.000 Plätze in Folgeunterkünften

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Ende Oktober gab es in Hamburg erstmals über 30.000 Plätze in Folgeunterkünften für Flüchtlinge: 30.700 an 120 Standorten. Neu entstanden ist die Folgeunterkunft Sinstorfer Kirchweg im Stadtteil Harburg. Fertiggestellt hat die PGH Fewa den vierten und letzten Bauabschnitt der Unterkunft mit der Perspektive Wohnen (UPW) am Gleisdreieck Mittlerer L… mehr

Märkte | 02.11.2017 | IZ 44/2017, S. 11

Flüchtlinge bringen Bewegung ins Sicherheitsdienstranking

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Das Geschäft mit den Flüchtlingsheimen verhalf einigen Sicherheitsspezialisten 2016 zu enormen Umsatzzuwächsen. Nicht ganz so stark, aber dennoch ordentlich, legten aber auch Multidienstleister zu, die von der Flüchtlingsthematik die Finger ließen. Sie begründen dies mit einer gewachsenen Nachfrage nach kombinierten Angeboten aus Dienstleistungen und Technik. mehr

Märkte | 17.10.2017

Flüchtlinge bringen Bewegung ins Sicherheitsdienstranking

Zum ersten Mal seit 2009 hat es unter den ersten vier Unternehmen im Ranking der umsatzstärksten Sicherheitsdienstleister hierzulande eine Veränderung gegeben. In der Lünendonk-Liste verbesserte sich Pond Security Service mit einem Inlandsumsatz mit Sicherheitsdiensten von 215,5 Mio. Euro im Jahr 2016 vom sechsten auf den vierten Platz. Wisag Sic… mehr

Quelle: Immobilien Zeitung

Quelle: Immobilien Zeitung

Märkte | 31.08.2017 | IZ 35/2017, S. 2

Impulse aus Flüchtlingskrise verpufft

Die starke Zuwanderung der vergangenen Jahre hat interessante Ideen zur Wohnraumversorgung hervorgebracht. IZ-Redakteur Volker Thies ärgert sich, dass nur wenige von ihnen Realität wurden. mehr

Politik | 31.08.2017 | IZ 35/2017, S. 1

Endstation Containerdorf

Quelle: imago, Urheber: Hans Scherhaufer

Quelle: imago, Urheber: Hans Scherhaufer

Es ist still geworden um die Flüchtlinge, zumindest in Wohnungspolitik und Wohnungsbranche. Offenbar hat die starke Migration der Jahre 2015 und 2016 den Markt nicht so grundlegend umgewälzt wie vorausgesagt. Doch wo sind die Flüchtlinge hin? Und was wurde aus den vielen Projekten, die ihnen eine Unterkunft verschaffen sollten? Die Immobilien Zeitung zieht Bilanz. mehr

Märkte | 17.08.2017

Wohnungsbaugenehmigungen sind im Sinkflug

Quelle: Fotolia.com, Urheber: Thaut Images

Quelle: Fotolia.com, Urheber: Thaut Images

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen ist deutlich zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2017 schrumpften diese nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) um 7,3% auf 169.500 Einheiten. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Anstieg um 22%. Lediglich ein Vorzieheffekt wegen der EnEV sowie Flüchtlingsunterkünfte hätten zuvor die Zahlen oben gehalten, sagen Wohnungsverbände und warnen vor einem "Sinkflug". mehr

Märkte | 10.08.2017 | IZ 32/2017, S. 3

Woher kommt die Genehmigungsflaute?

Quelle: <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>, Urheber: Rainer Sturm

Quelle: pixelio.de, Urheber: Rainer Sturm

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Trotz aller Wohnungsbauoffensiven, Bündnisse für Wohnen und wer weiß was sonst noch für Kraftakten: Zwischen Januar und Mai dieses Jahres wurden 7,6% weniger Wohneinheiten genehmigt als in den ersten fünf Monaten 2016. Grund zur Sorge? mehr

Unternehmen | 27.07.2017 | IZ 30/2017, S. 24

Mit Pegasus und Pollux auf Erfolgskurs

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Berlin. Im Geschäftsjahr 2016 konnte die landeseigene Berlinovo einen Gewinn von 376,7 Mio. Euro einfahren. Vor allem dank profitabler Immobilienverkäufe konnte das immer noch hochverschuldete Unternehmen seine Bilanz aufbessern. Ein neues Paket ist schon geschnürt. mehr

Projekte | 20.07.2017

Regensburg bekommt großes Bauareal

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne in Regensburg könnte in den kommenden Jahren ein großes Wohngebiet entstehen. Nach Informationen der regionalen Medien einigten sich die Stadt und der Freistaat Bayern auf einen teilweisen Verkauf der Flächen. Auf das rund 153.000 qm große Areal im Osten der Stadt haben die Planer schon lange ein Auge… mehr

Marketing | 06.07.2017 | IZ 27/2017, S. 17

Rewoge knüpft Netz für Flüchtlinge

Urheber: J. Rammelt

Urheber: J. Rammelt

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge) und der Regionalverband Hochsauerland/Soest der Arbeiterwohlfahrt sind Preisträger des erstmals verliehenen Integrationspreises. mehr

Projekte | 06.07.2017 | IZ 27/2017, S. 24

Serielles Bauen mit Cube 11

Quelle: Ludwigsburger Wohnbau GmbH, Urheber: Fotostudio Thomas Müller

Quelle: Ludwigsburger Wohnbau GmbH, Urheber: Fotostudio Thomas Müller

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Ludwigsburg. Ein Modellprojekt im seriellen Bauen auf Basis von Wohnwürfeln errichtet die Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL). Begleitet durch eine wissenschaftliche Vergleichsstudie der TU Darmstadt sollen die Wohnhäuser weiter optimiert werden. mehr

Unternehmen | 06.07.2017 | IZ 27/2017, S. 21

Allbau vermittelt an Geflüchtete

Quelle: Allbau, Urheber: Matthias Duschner

Quelle: Allbau, Urheber: Matthias Duschner

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Essen. Hinter dem städtischen Wohnungskonzern Allbau liegt ein ereignisreiches Jahr. Vor allem als Wohnungsvermittler für Geflüchtete konnte sich der Allbau 2016 profilieren. mehr

Karriere | 29.06.2017 | IZ 26/2017, S. 10

Flüchtlinge brauchen nicht nur Wohnraum

Urheber: Tina Merkau

Urheber: Tina Merkau

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Die Berliner Wohnungsgesellschaft Gewobag tut viel dafür, dass Flüchtlinge auch auf dem Arbeitsmarkt ankommen. Der Weg ist lang, die Schritte klein: Doch jeder Einzelne, der dafür fit gemacht werden kann, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, ist es wert. Findet die Frau, die das Programm mit Unterstützung ihrer Chefs und vieler Mitarbeiter ins Leben gerufen hat. mehr

Quelle: Hogan Lovells

Quelle: Hogan Lovells

Recht & Steuern | 29.06.2017 | IZ 26/2017, S. 14

Ein Hotel ist keine Flüchtlingsunterkunft

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Mietrecht. Wird ein Hotel ausschließlich als Unterkunft für minderjährige Asylsuchende genutzt, stellt dies eine von dem Vertragszweck "Betrieb eines Hotels" abweichende vertragswidrige Nutzung dar. LG Darmstadt, Urteil vom 14. Oktober 2016, Az. 1 O 226/16 mehr

Karriere | 16.06.2017 | IZ 24/2017, S. 10

Aus Flüchtlingen werden Bau-Azubis

Quelle: Wolff & Müller, Urheber: Hans Schmid

Quelle: Wolff & Müller, Urheber: Hans Schmid

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Das Bauunternehmen Wolff & Müller (W&M) sieht in der Flüchtlingskrise auch eine Chance. Gemeinsam mit Partnern hat W&M zwei Programme für die Qualifizierung von Flüchtlingen zu Bauhelfern und Auszubildenden aufgesetzt. Die Erfahrungen, die das mittelständische Unternehmen bisher mit seiner Initiative gemacht hat, sind zwar nicht durchweg positiv. Dennoch könnte sein Beispiel Schule machen. mehr

Projekte | 08.06.2017 | IZ 23/2017, S. 18

Flüchtlingsdomizile für Studenten

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Hamburg. Die Zuwanderung von Geflüchteten hat auch in Hamburg deutlich nachgelassen. Daher werden die Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen früher als geplant auch an Studenten vermietet. 80% dieser Wohnungen errichten Saga und PGH Fewa, die damit gleichzeitig belegen, wie günstiger gebaut werden kann. mehr

Transaktionen | 27.04.2017 | IZ 17/2017, S. 22

Wohninvest kauft Paßstraße 2

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Bottrop. Die Wohninvest aus Fellbach bei Stuttgart hat das Wohn- und Geschäftshaus Paßstraße 2, 2A und 2B in Bottrop erworben. Es verfügt über etwa 6.300 m² Mietfläche sowie 42 Tiefgaragenplätze. In den drei Gebäudeteilen befinden sich 32 Altenwohnungen. Hauptmieterin der Gewerbeflächen ist die Stadt Bottrop, die neben Büroflächen für ihre Verwal… mehr

Märkte | 27.04.2017

Wohnungsbaugenehmigungen erneut rückläufig

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Von Januar bis Februar 2017 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 50.700 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,5% oder 3.500 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Bereits für den Januar 2017 hatte Destatis ein Absinken der Genehmigungszahlen um 3,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitrau… mehr

Märkte | 30.03.2017 | IZ 13/2017, S. 22

Flüchtlinge kurbeln den Wohnungsbau an

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Baden-Württemberg. Um 24,7% sind im vergangenen Jahr die Baugenehmigungen für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg nach oben gegangen. Das ist laut der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg der höchste Zuwachs seit 1991. 2016 wurden demnach 44.222 Wohneinheiten zum Bau freigegeben. Bundesweit kletterten die Baugenehmigungen für Wohnun… mehr

Projekte | 23.03.2017 | IZ 12/2017, S. 22

Flüchtlinge gehen, Bagger kommen

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket. Wiesbaden. Die Wiesbadener Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) kann offenbar bald ihre Pläne für das ehemalige US-Militärhotel American Arms wieder aufnehmen. Das markante Gebäude östlich des Stadtkerns soll im Herbst 2017 abgerissen und durch rund 220 Studentenapartments, 26 Sozialwohnungen und 72 Eigentumswohnungen in Stadtvillen ersetzt werden… mehr

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