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Politik | 22.07.2010

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Aus IZ29/2010, S. 25

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, Bundestag
  • Immobilienart:
    Wohnen

Experten fordern, mutig Prioritäten zu setzen

Wie viel Geld in die zweite Etappe des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost (2010 bis 2016) fließen wird, ist offen. Über die Schwerpunkte des Programms haben sich in diesem Frühjahr aber 33 Expert [...]

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Stadtumbau Ost

Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost ist ein Instrument der Städtebauförderung. Ziel ist es, erhaltenswerte Stadtquartiere aufzuwerten und nicht mehr benötigte Häuser abzureißen. Für die erste Etappe (2002 bis 2009) standen insgesamt 2,5 Mrd. Euro bereit, die jetzt nach und nach abgerufen werden. Damit sollen rund 350.000 der rund eine Million leer stehenden Wohnungen in Ostdeutschland abgerissen und schützenswerte Quartiere saniert werden. Während der Rückbau zu 50% vom Bund und zu 50% vom Land gefördert wird, sind Aufwertungsmaßnahmen zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune zu finanzieren. Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, das Programm als eigenständiges Programm im Bereich der Städtebauförderung fortzusetzen. Im Koalitionsvertrag der 17. Legislaturperiode ist die Fortsetzung mit einem Akzent zur Stärkung der Innenstädte vorgesehen. Über die finanzielle Ausstattung wird frühestens nach der parlamentarischen Sommerpause entschieden.