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Märkte | 18.02.2010

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Aus IZ07/2010, S. 21

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Der Karren ist längst an die Wand gefahren

Anfang Februar hatte die Landesregierung Nordrhein-Westfalens nach Essen in die frisch renovierte IHK geladen. Es gab etwas zu feiern: Die Gewinner des Wettbewerbs Standort-Innenstadt.NRW wurden be [...]

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MEINUNG

zu "StandortInnenstadt.NRW"

Die Feierstunde für die Preisträger des Wettbewerbs StandortInnenstadt.NRW geriet zur Bankrotterklärung der Citys. Stetig nehmen die Probleme in den Ruhrgebiets-Innenstädten zu, doch eine Arznei, um die Patienten zu heilen, hat niemand parat.

Dabei ist diese Todesspirale seit Jahren bekannt: Immer weniger Menschen mit immer weniger Geld sollen auf immer mehr Fläche für Umsatz und Leben in den Einkaufsstraßen sorgen. Die Erkenntnis, dass das nicht gut gehen kann, braucht kein BWL-Studium. Hier reicht das kleine Einmaleins. Die traditionellen Einzelhändler stehen mit dem Rücken zur Wand, und bei den Kommunen ist erst recht nichts zu holen. Der Stadt Essen droht beispielsweise 2013 die Pleite, in Oberhausen, Duisburg und Dortmund sieht es nicht besser aus.

Ein Allheilmittel gibt es nicht, und so versuchen die Städte eben, den Nachbargemeinden die Handelsumsätze streitig zu machen. Der Karren ist längst an die Wand gefahren. Langsam ist diese Erkenntnis auch in Düsseldorf angekommen.

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