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| 22.05.1998

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Aus IZ11/1998, S. 3

Von mol

In diesem Artikel:

"Mit der Tertiärisierung nimmt der Übernachtungsbedarf zu" Das Hotel der Zukunft muß sich zwischen Service und System entscheiden / Ketten sind auf dem Vormarsch

Frankfurt am Main (mol) - "Die Hotelleriebranche muß sich bewußt werden, daß ihr Geschäft ebenso von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung abhängt wie die übrigen Branchen. Wir dürfen nicht glauben, [...]

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Dehoga-Konjunkturbericht 1997/98

Laut dem aktuellen Konjunkturbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Bonn, hat sich die deutsche Markenhotellerie auch im Winterhalbjahr 1997/98 vom allgemein negativen Branchentrend auf dem Beherbergungsmarkt abkoppeln können. Während im Branchendurchschnitt nur 29,6% aller Betriebe auf eine steigende Bettenauslastung verweisen konnten, waren es in der Untergruppe der Hotelketten 56%. Diese erhöhte Auslastung mußte den Angaben der Betriebe zufolge nicht einmal mit Zugeständnissen bei den Übernachtungspreisen erkauft werden: 44/% der Kettenhotels setzten sogar Preissteigerungen durch. Folglich gelang es 63,5% der Betriebe, den Umsatz zu steigern, 51,6% meldeten auch eine Verbesserung beim Ertrag. Zum Vergleich: Im Branchendurchschnitt gelang nur 17,4% der Betriebe die Durchsetzung höherer Zimmerpreise. Bei im Durchschnitt um 1,2% rückläufigen Umsatzzahlen berichtete fast jeder zweite Betrieb (48,4%) von Ertragseinbußen. Am schwersten waren die Gesundheits- und Kurhotels betroffen: Deren Auslastung reduzierte sich von 82,7% (1996) auf 60,6% (Frühjahr 1998).