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| 18.12.2008

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Aus IZ50/2008, S. 1

Von IZ

In diesem Artikel:

Blind vertraut und Mist gebaut

In kaum einem Jahr lagen so viele Prognostiker mit ihren Vorhersagen so daneben wie 2008. Dies gilt genauso für Vorhersagen zur Wirtschaftsentwicklung wie für die Gewinnprognosen der Unternehmen, die [...]

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Wer 2008 richtig und wer falsch lag, lesen Sie auf den folgenden Seiten 12 bis 15, über Prognosemodelle im ersten Teil eines dreiteiligen Beitrags auf Seite 16.

MEINUNG

zu "Prognosen"

Bei der Mehrheit der Prognostiker, die auf ihre eigene falsche Prognose angesprochen werden, zeigt sich momentan das Verhalten, die Schuld bei der dramatischen Entwicklung der deutschen Wirtschaft zu suchen, die ja nicht vorhersehbar gewesen sei. Aber Prognosen sind doch gerade dazu da, das Unerwartete vorherzusehen, um sich darauf einstellen zu können. Eine richtige Prognose ist besonders dann von Bedeutung, wenn schwere Zeiten bevorstehen. Doch wie so oft vertraut der Mensch am liebsten darauf, was die Mehrheit sagt. Den Mut, noch während des Aufschwungs eine Trendumkehr zur Rezession zu prophezeien, haben nur wenige. Vielmehr erscheinen vor allem in guten Zeiten besonders viele selbst ernannte Trendforscher auf dem Plan, die ihren Sinnesgenossen nach dem Mund reden. Liegen sie mit dieser Mehrheitsprognose falsch, wird von den Prognostikern ihr eigenes Berufsbild durch Aussagen wie "Es ist doch nur Kaffeesatzleserei" infrage gestellt. Dann müssen sie sich aber auch fragen lassen, warum sie komplexe Modelle nutzen, statt sich wirklich nur den Kaffeesatz vorzunehmen. (law)

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