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Recht | 02.10.2008

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Aus IZ39-40/2008, S. 38

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    iMakler, ARD, ZDF, JLL
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
  • Personen:
    Ferdinand Rock, Alfred Paul
  • Immobilienart:
    Wohnen

Gewerbemakler schauen auf Wohnmakler herab

In der IZ-Umfrage zum Ansehen der Immobilienberufe schneiden die Woh [...]

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TIPP

Kritisch mit dem Provisionssystem bei der Transaktion von Wohneigentum befasst sich eine Studie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung von 2006. Download unter www.bbr.bund.de.

Die Sicht des Wohnungsmaklers: "Unsere Provison ist ein reines Erfolgshonorar"

"Der Immobilien-Makler übernimmt sämtliche Kosten, die bei einem Auftrag entstehen, auf seine eigene Kappe, und wenn er das Pech hat, dass er zu keinem Erfolg kommt, muss er alles selbst tragen. Er bekommt vom Auftraggeber weder einen warmen Händedruck noch ein Dankeschön für seine Tätigkeit und sein Engagement. Des Maklers Mühe ist sehr oft umsonst. Sollte er jedoch ein Geschäft erfolgreich abschließen, so muss er mit dieser Provision x Aufträge decken, die ihm nur Kosten verursacht haben. Unsere Provision ist ein reines Erfolgshonorar, und bei Misserfolg bleiben wir im Regen stehen.

In meinem Geschäft bin ich mittlerweile so weit, dass ich mich bei den Leuten bedanke, die nach meinem Engagement, Besichtigungen und alles, was noch dazugehört, anrufen und mir sagen, dass sie kein Interesse aus irgendwelchen Gründen haben. So selten tritt diese Verhaltensweise bei Interessenten ein, obwohl man normalerweise annehmen sollte, dass dies der Anstand erfordert. Mir ist auch keine Zeit zu schade, mich für meine Interessenten jederzeit zur Verfügung zu stellen, egal ob am Abend oder an Wochenenden bzw. Feiertagen."

Brief eines Wohnungsmaklers anlässlich der Umfrage der Immobilien Zeitung