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| 17.07.2008

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Aus IZ28/2008, S. 7

Von IZ

In diesem Artikel:

Gebührte Aldi nicht das Bundesverdienstkreuz?

Die Deutschen wurden von Aldi & Co. zu Schnäppchenjägern erzogen, sagt Wolfgang Twardawa. Der Discount-Experte vom Marktforscher GfK spricht im Interview mit der Immobilien Zeitung darüber, warum die [...]

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Die Plus/Netto-Fusion

Konzertierte Preiserhöhungen von Aldi und Lidl 2007, Bespitzelungsaffäre bei Lidl, Milchbauernproteste: Die Marktmacht der Discounter in Deutschland dringt zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Schon heute vereinen Unternehmen wie Aldi, Lidl, Plus, Penny, Netto und Norma 43% des Umsatzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel auf sich, Tendenz steigend.

Die Übernahme von Plus (Tengelmann) durch Netto (Edeka) läutet nun den Konzentrationsprozess innerhalb der Branche ein. Edeka, größter Lebensmitteleinzelhändler der Republik, will mit der Übernahme im Discountsegment zu den Marktführern Aldi und Lidl aufschließen. Das Bundeskartellamt sieht diese Entwicklung kritisch, weil durch die Fusion die Macht von Edeka gegenüber den Lieferanten weiter steigen würde. Die im Zuge der Fusion von Plus und Netto geplante Einkaufskooperation der Muttergesellschaften Tengelmann und Edeka wurde darum untersagt. Außerdem muss Plus vor der Fusion 400 Märkte abgeben, die in Regionen liegen, in denen Edeka und Tengelmann dominieren. "Die Marktführerschaft der Edeka ist heute schon ein Problem", so die Wettbewerbshüter.

Experten wie der Unternehmensberater Ulrich Eggert gehen davon aus, dass am Ende der Phase gegenseitiger Übernahmen vier Discounter übrig bleiben werden: Aldi, Lidl, Penny (Rewe) und Netto. (cvs)