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| 17.07.2008

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Aus IZ28/2008, S. 5

Von Bernhard Bischoff

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Deutsche Immobilien Akademie (DIA), Denkmalschutzbehörde
  • Personen:
    Bernhard Bischoff, Rudolf Müller

Denkmalschutz beeinträchtigt die Wirtschaftlichkeit

Der Denkmalschutz schränkt nicht nur die Gestaltungsspielräume der Eigentümer zum Teil erheblich ein, sondern stellt auch die Immobilienbewerter vor eine große Herausforderung. Denn eine gesetzliche A [...]

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Der Autor: Dipl.-Ing. Bernhard Bischoff ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung unbebauter und bebauter Grundstücke und Bundesfachbereichsleiter Wertermittlung beim Branchenverband BVS. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter und Dozent an der Berliner FH und der Deutschen Immobilien Akademie (DIA) in Freiburg und Autor zahlreicher Fachbücher.

Wirtschaftlichkeit

Für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit des Denkmalschutzes gelten drei Grundsätze:

1. Denkmalschutz ist ein hohes Gut der Allgemeinheit und besonders schützenswert. Ein Eigentümer hat darum den Denkmalschutz hinzunehmen.

2. Nicht jeder Eingriff in das Eigentum führt zum Übernahmeanspruch oder zur Entschädigung. Beim Denkmalschutz ist der Übernahmeanspruch erst gegeben, wenn das Objekt unwirtschaftlich ist.

3. Ein Eigentümer muss aus dem Grundstück nicht die beste oder größte Rendite erzielen, sondern es ist ihm zumutbar, nur eine Rendite zu erzielen. Einen Anspruch auf den größten Ertrag oder Wert gibt es nicht.

TIPP

Im Rudolf Müller Verlag ist die 4. Auflage des Buches Rechte und Belastungen in der Grundstücksbewertung erschienen. Auf Seite 12 steht die Buchbesprechung.