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| 19.06.2008

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Aus IZ24/2008, S. 17

Von IZ

In diesem Artikel:

Grünes Licht für Whitehall

Die Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG NRW) ist verkauft: Den Zuschlag bekam der Meistbietende: der Whitehall Real Estate Fund der US-Bank Goldman Sachs.

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zu: "Grünes Licht für Whitehall"

Vorbei sind in Nordrhein-Westfalen die Zeiten der Sozialromantik. Den Zuschlag für den LEG-Verkauf hat derjenige bekommen, der das meiste Geld geboten hat. Punkt. Leider ist das in diesem Fall gewiss nicht der Bieter, der für die Mieter und Mitarbeiter das Beste bringen wird.

Der LEG-Verkauf ist ein politisch gewollter Akt des Spätkapitalismus. Wirtschaftlich macht er wenig Sinn. 473,6 Mio. Euro bringen die Landesanteile. Nach Abzug der Kosten für die Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Koordinatoren landet nicht wirklich viel Geld in der Landeskasse. Dafür verabschiedet sich das von Strukturwandel, Bevölkerungsverlust und Arbeitslosigkeit gebeutelte Bundesland von seinem Steuerungsmittel der Wohnraumverwaltung.

"Heuschrecke bleibt Heuschrecke", formuliert DMB-Chef Rips. Dass es Whitehall um Gewinnmaximierung geht, dürften die Mieter bald erfahren. Und die Landesregierung auch, denn Mieter sind Wähler! (thk)

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