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| 22.05.2008

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Aus IZ20/2008, S. 11

Von Jürgen Simon

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Sprengnetter, Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft
  • Organisationen:
    Bundesverband der Immobilien-Investment Sachverständigen, Statistisches Bundesamt (Destatis), Hochschule Anhalt (FH)
  • Personen:
    Hans Otto Sprengnetter, Jürgen Simon, Hans Otto, Otto Sprengnetter

Höhere Lebenserwartung mindert Immobilienwerte

Entscheidend für die Verkehrswertberechnung von mit Wohnungsrechten belasteten Grundstücken ist die Lebenserwartung des jeweiligen Berechtigten. Sterbetafeln helfen dem Gutachter bei der Wertermittlun [...]

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Der Autor: Prof. Jürgen Simon ist Vorsitzender des Prüfungsausschusses für die öffentliche Bestellung von Grundstückssachverständigen bei der IHK Südthüringen in Suhl. Darüber hinaus ist er Mitglied beim Branchenverband BIIS, Professor an der Hochschule Anhalt, Dozent, Autor und Mitautor mehrerer Fachbücher (u.a. "Verkehrswertermittlung von Grundstücken").

In der kommenden Ausgabe beschäftigt sich Hans Otto Sprengnetter mit Windenergieanlagen und Mobilfunkantennen und deren Einfluss auf die Grundstückswerte.

Ein Wohnungsrecht nach § 1093 BGB ist eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit, durch die der Berechtigte ein Gebäude oder einen Gebäudeteil unter Ausschluss des Eigentümers als Wohnung nutzen darf. Auf das Recht finden die für den Nießbrauch geltenden Vorschriften des BGB Anwendung. In der Umgangssprache wird auch der Begriff "Wohnrecht" verwendet, der zumeist das Recht auf ausschließliche Nutzung von Teilen einer Wohnung (z.B. ein Zimmer mit Mitbenutzung von Bad und Küche) bezeichnet. Das Wohnungsrecht ist dinglich im Grundbuch in Abt. II eingetragen. Im Unterschied zum Nießbrauch kann der Wohnungsberechtigte das Grundstück ausschließlich zum Wohnen (z.B. ein Einfamilienhaus, eine Wohnung im Zweifamilienhaus oder in einem Mietwohnobjekt) nutzen, der Nießbraucher kann hingegen alle Nutzungen aus dem Grundstück ziehen.

(c) Immobilien Zeitung

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