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| 08.05.2008

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Aus IZ18/2008, S. 6

Von IZ

In diesem Artikel:

"Wir arbeiten mit der Pinzette"

Die Deichmann-Gruppe, Europas größter Schuheinzelhändler, stößt langsam an die Grenzen seiner Expansion in Deutschland. Rund 67,5 Mio. Euro fließen 2008 in die Optimierung des Filialnetzes. Neueröffnu [...]

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Die Deichmann-Gruppe:

Essener wagen den Sprung nach Italien

Deichmann setzte 2007 rund 2,9 Mrd. Euro um. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird in Deutschland erzielt.

Die Deichmann-Gruppe mit Sitz in Essen wurde 1913 von Heinrich Deichmann gegründet und befindet sich zu 100% in Familienbesitz. Geführt wird das Unternehmen von Enkel Heinrich O. Deichmann (45), sein Vater Heinz-Horst (81), von dem es heißt, er beginne den Tag mit der Lektüre der Bibel, kümmert sich um philantropische Aktivitäten.

Deichmann ist nach eigenen Angaben Marktführer im europäischen Schuheinzelhandel und beschäftigt weltweit über 26.500 Mitarbeiter. 2007 wurden in den 2.324 Deichmann-Filialen (Stand: Ende 2007) rund 122 Mio. Paar Schuhe verkauft. In Deutschland unterhielt Deichmann Ende des vergangenen Jahres 1.107 Filialen (davon 72 Roland-Geschäfte). Einer Untersuchung des Unternehmens zufolge kaufen 40% der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre ihre Schuhe hauptsächlich bei Deichmann. Die stärksten Mitbewerber in Deutschland sind die Hamm-Reno-Gruppe und Wortmann. Deichmann lässt fast ausschließlich in Asien produzieren, verpflichtet seine Hersteller und deren Zulieferer allerdings auf Mindeststandards (nicht mehr als 48 Stunden Arbeit pro Woche, keine Gefängnisarbeit, keine Arbeitnehmer unter 15 Jahre etc.).

Unter dem Namen Deichmann werden Filialen geführt in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Dänemark, Polen, der Slowakei, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Schweden, Rumänien, Kroatien und der Türkei. Darüber hinaus ist die Gruppe vertreten in der Schweiz (Dosenbach/Ochsner/Ochsner Sport), in den Niederlanden (vanHaren) und in den USA (Rack Room Shoes/Off Broadway Shoe Warehouse). In diesem Jahr wagt Deichmann den Sprung nach Italien. Außerdem kommt Litauen hinzu. 2009 stehen Bulgarien und die Ukraine auf dem Plan. (cvs)

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