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Unternehmen | 28.02.2008

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Aus IZ08/2008, S. 24

Von IZ

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Berliner Liegenschaftsfonds
  • Organisationen:
    Land Brandenburg
  • Personen:
    Friedrich Wilhelm, Holger Lippmann, Susanne Klabe, Joseph Goebbels, Friedrich Wilhelm Wessel
  • Immobilienart:
    Wohnen

Tafelsilber in Rekordhöhe verhökert

Das vergangene Jahr schloss der Liegenschaftsfonds Berlin mit einem Rekordergebnis. Im Auftrag des Landes Berlin wurden 594 Immobilien im Gesamtwert von rund 281 Mio. Euro verkauft. Der Verkaufserl [...]

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Kleine Auswahl dessen, was der Liegenschaftsfonds 2008 verkaufen will

Insgesamt 226 Mio. Euro Einnahmen geplant

Lungenklinik Heckeshorn

Das ca. 15 ha große Areal der ehemaligen Lungenklinik Heckeshorn im Stadtteil Zehlendorf steht leer. Der Krankenhausbetrieb hat den Standort im Februar 2007 verlassen. Die Klinikgebäude der vor 61 Jahren gegründeten medizinischen Einrichtung am Berliner Wannsee befinden sich in gutem baulichem Zustand. Das Grundstück ist durch denkmalgeschützte kleinere Wohnhäuser sowie größere Gebäude geprägt. Der Berliner Senat hält den verlassenen Klinikstandort für Bildungseinrichtungen geeignet, ist aber auch Büronutzungen gegenüber nicht abgeneigt. Der Liegenschaftsfonds startet ein Bieterverfahren zum Standort nach Auswertung der Marktabfrage.

Amerika Haus

Um die Deutschen Demokratie zu lehren, errichteten die Amerikaner 1957 ein Kultur- und Informationszentrum an der Hardenbergstraße im Berliner Bezirk Charlottenburg. Zur internationalen Bauausstellung wurde das heute denkmalgeschützte Haus feierlich eröffnet. Das Amerika Haus verfügt über einen großen Bibliothekssaal, einen Kinoraum mit Bühne und zahlreiche Büroräume mit 3.165 m2 Nutzfläche. Der Liegenschaftsfonds sucht nach einem Käufer, der eine kulturwissenschaftliche Nutzung umsetzt, die der besonderen transatlantischen Geschichte des Standorts gerecht wird. Das Objekt wird jetzt ausgeschrieben.

Humboldthafen, zweite Tranche

Die wertvollste Fläche im Angebot des Liegenschaftsfonds umfasst 16.200 m2 innerstädtische Wasserlage, die im März 2008 auf den Markt gebracht wird. Insgesamt stehen sieben Baufelder mit zusammen 22.300 m2 Fläche zur Verfügung. Gebaut werden darf sieben Stockwerke hoch. 118.050 m2 Bruttogeschossfläche sind realisierbar. Das städtebauliche Konzept sieht eine Mischung aus Büro, Hotel, Gastronomie, Wohnen und Handel vor. Kulturelle Einrichtungen sollen integriert werden. Der Wohnanteil muss mindestens 30% betragen. Das erste Baugrundstück an der südwestlichen Hafenkante will der Liegenschaftsfonds bereits im April 2008 verkauft haben.

Fliegerhorst Staaken

Staatsbesucher aus dem Ausland kamen hier an, während der Olympiade 1936 war der Fliegerhorst Staaken Hauptflugplatz. Im Zweiten Weltkrieg blieben die zwischen 1935 und 1938 errichteten, heute denkmalgeschützten Kasernenbauten im Wesentlichen unversehrt. Nach Kriegsende zog hier zunächst eine Finanzhochschule ein. Ab 1958 nutzte das Kreiskrankenhaus Nauen die Bauten. Seit dessen Auszug im April 1998 steht das Objekt leer und verfällt und verwildert. Im ersten Halbjahr 2008 plant der Liegenschaftsfonds ein Bieterverfahren für das Kasernengelände. Vorstellbare Nutzungen seien Wohnen, pflegerische Einrichtungen, medizinische Betriebe, Internate oder Privatschulen.

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