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| 02.10.1997

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Aus IZ21/1997, S. 4

Von mol

In diesem Artikel:

Die Praxis der "Due Diligence" bei Immobilieninvestitionen Mittel der Informationsgewinnung bei der Akquise / Ein Beitrag von Stefan Wahl

Frankfurt am Main (mol) - Aufgrund der in Deutschland immer noch fehlenden Markttransparenz sind sowohl zur Anzahl der Transaktionen als auch zum Transaktionsvolumen des Immobilienmarkts keine zuverlä [...]

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Was bedeutet "Due Diligence"?

Der Begriff "Due Diligence" wird in der Praxis in vielfältiger Weise gebraucht. Eine klare und verbindliche Definition existiert allerdings bislang nicht. Die wörtliche Übersetzung - "angemessene" oder "erforderliche Sorgfalt"- gibt wenig Aufschluß über den tatsächlichen Begriffsinhalt. Auf den Immobilienerwerb bezogen versteht man darunter im Kern ein synoptisches Verfahren der Informationsgewinnung und -auswertung über Grundstücke bzw. Grundstücksbestände bei Akquisitionsvorhaben. Dabei sollen im Interesse des Käufers verborgene Chancen und Risiken aufgedeckt werden, welche die Rentabilität der zu erwerbenden Immobilie künftig beeinflussen können. Umfang und Schwerpunkt dieser Untersuchung beschränken sich nicht nur auf die rechtliche Situation des Grundstücks (z.B. wertbeeinflussende Rechte und Belastungen in Abteilung II des Grundbuchs; Baulasten) und die vorliegende Erlös- und Kostensituation (z.B. Mietverträge), sondern sie bezieht auch andere wirtschaftliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen mit ein, wie z.B. mögliche Umweltbelastungen, Standortfaktoren oder drohende und anhängige Rechtsstreitigkeiten.

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