Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 20.12.2007

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ50/2007, S. 18

Von IZ

In diesem Artikel:

Hafencity rückt Speicherstadt in den Mittelpunkt des Interesses

Die weltberühmte Speicherstadt in Hamburg ist nicht nur eine denkmalgeschützte Lagerkulisse zur Erbauung der Touristen, sondern ein Business-Standort mit attraktiven Flächen und einem lebendigen, mode [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Geschichte, Architektur und Umnutzung

Zwischen 1885 und 1927 entstanden rund 300.000 m2 Bruttogeschossfläche in 24 Speicherblöcken. Franz Andreas Meyer gestaltete das Gesamtensemble im roten Klinkergewand mit mittelalterlichen Gestaltungselementen, neugotischen Formen und einer vertikalen Baugliederung im Stile der "Hannoverschen Schule".

Die Gebäude stehen auf rund 3,5 Mio. Eichenpfählen und haben überwiegend eine Tragkonstruktion aus genieteten Trägern und Stützen. Nahezu freitragend vor dieses Stahlskelett gestellt sind die bis zu 1,20 m dicken Ziegelfassaden. Die fünf bis sieben Lagerböden je Gebäude sind 2,95 m hoch, 25 m tief, zwischen 20 und 30 m breit und somit 400 bis 800 m2 groß.

Etwa 50% der Speicher wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört oder beschädigt und in den fünfziger Jahren teils sorgsam rekonstruiert, teils in der sachlichen Architektursprache der Nachkriegszeit neu errichtet.

Zur Umnutzung beispielsweise des Blocks D für Bürozwecke wurden äußerlich die Fassaden denkmalgerecht saniert und originalgetreue neue Stahlfenster eingesetzt - mit zwei Flügeln für den Wärmeschutz. Im Inneren entstanden neue Treppenhäuser mit Aufzügen, eine Vollsprinkleranlage, um das schmiedeeiserne Tragwerk unverkleidet lassen zu können, sowie neue Speicherdecken aus Beton mit Pitchpine-Dielen. Zur Belichtung der Dachböden wurde eine Firstverglasung erlaubt, die jedoch aus Gründen des Denkmalschutzes nächtens verdunkelt werden muss, um das Beleuchtungskonzept der Speicherstadt nicht zu tangieren. (ff)

In Netzwerken weiterempfehlen