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| 20.12.2007

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Aus IZ50/2007, S. 4

Von IZ

In diesem Artikel:

"Accor hat unsere schönen Hotels nach unten gezogen"

Zur Jahreswende steht beim Fondsinitiator Dr. Ebertz & Partner ein Generationswechsel an. Herbert Ebertz und Karl Bartel ziehen sich aus dem Neugeschäft zurück, der dritte Partner, Dirk Iserlohe, über [...]

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3 Fragen an Dirk Iserlohe

Herr Iserlohe, die Geschichte von Dr. Ebertz & Partner ist sehr stark geprägt von den persönlichen Kontakten Herbert Ebertz' zu "seinen" Investoren. Wie wird das unter einem künftigen Chef Dirk Iserlohe sein? Mir ist wichtig, dass diese persönliche Note bestehen bleibt. Und viele Kunden von Herrn Ebertz kennen mich ja auch schon. Entweder, weil sie auch meine Fonds gezeichnet haben, oder über den Spin-off der Neuen Dorint, bei dem ich mich um rund 2.000 Gesellschafter kümmern musste.

Einige Analysten kritisieren, dass die Leistungsbilanzen der Fonds der Dr.-Ebertz-Gruppe unvollständig sind. Wird sich hier etwas ändern?

Wir werden eine professionellere Fondsverwaltung einführen und unsere Berichte vereinheitlichen. Zurzeit informiert jeder Gesellschafter mit einem anderen Schwerpunkt. Und die Berichte werden ausführlicher werden, diese Daten sind sozusagen ein Abfallprodukt der EDV. Ob das den Analysten reicht, weiß ich nicht, und es ist auch nicht wichtig. Wir machen ja keinen Publikumsfonds, sondern haben Mindestzeichnungsquoten ab 250.000 Euro. Wenn ein Kunde einen Fonds durch seinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer prüfen lassen möchte, stellen wir gerne hier die Unterlagen zur Verfügung. Unsere höchste Priorität ist es, uns um die Immobilien zu kümmern - und das schätzen die Kunden auch.

Die große Leidenschaft von Herrn Ebertz sind Hotels. Entwickelt sich der Unternehmensschwerpunkt jetzt mehr in Richtung Ihres Steckenpferds, der Pflegeimmobilien?

Der Anteil der Pflegeimmobilien in unserem Portfolio wird sich von derzeit rund 12% in Richtung 25% bis 30% verschieben. Das hat aber nichts mit meinen persönlichen Interessen zu tun, sondern mit der Marktlage. Dieser Bereich ist wegen der demografischen Entwicklung hochinteressant. Wir können auch viel unseres Know-hows aus den Hotelimmobilien auf den Pflegebereich übertragen. Wir würden ihn auch ausbauen, wenn Herr Ebertz die Unternehmensleitung nicht abgeben würde. (pm)

Dirk Iserlohe ist Partner und designierter Chef der Dr.-Ebertz-&-Partner-Gruppe.

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