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| 21.08.1997

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Aus IZ18/1997, S. 15

Von tp

In diesem Artikel:

"Will Frankfurt im Uefa-Cup der Metropolen mitspielen oder nicht?" Immobilienbranche fordert aggressivere Standortpolitik / "Neue Bau- und Nutzungskonzepte nicht verhindern"

Frankfurt am Main (tp) - Frankfurt sollte als Wirtschaftsstandort auf dem internationalen Parkett "viel aggressiver verkauft werden". Das forderte Mathias Müller, Mitglied der Geschäftsleitung der DTZ [...]

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Büroimmobilienmarkt Frankfurt: Die Prognosen der Makler

Blumenauer Immobilien

"Angebotsdruck bei Hochwertigem"

Besonders gefragt sind die Toplagen Bankenviertel, Westend oder Messe. Bis zum Jahr 2000 werden weitere Bürogebäude errichtet, die überwiegend dem Marktsegment "hochwertiger Bürobau" zuzurechnen sind. Dies läßt einen verstärkten Angebotsdruck erwarten und kann sich bereits in diesem Jahr auf das Preisniveau auswirken. Rückgänge bei Büromieten werden v.a. für Altbauten in City-Toplage und Mittellage erwartet. Stabile Werte kennzeichnen dagegen Neubauten in Toplagen, Mittellagen und Randlagen sowie Altbauten in Top- und Mittel-Randlagen.

Brockhoff & Partner:

"Anmietungsentscheidung leichter"

Neuanmietungen konzentrieren sich auf Bankenviertel und Westend. Angebotsvielfalt und Mietpreisniveau fördern die Anmietungsentscheidung - sei es im Zusammenhang mit unternehmensinternen Umstrukturierungen oder sei es, daß durch die Marktsituation latenter Bedarf nun eine Realisierungschance erhält oder geweckt wird. Die Bevorzugung moderner Flächen sowie die Flächentauschsituation werden den vorhandenen Leerstand kurzfristig aber nicht mildern. Die Schere zwischen schwer vermietbaren und modernen Flächen wird größer. Bei modernen Flächen ist von stabilen Mieten auszugehen.

DTZ Zadelhoff:

"Polarisierung geht weiter"

Neuanmietungen konzentrieren sich auf Bankenviertel und Westend. Nachfrage nach modernen und technisch hochwertigen Büroflächen v.a. von Großinteressenten ist hoch. Suboptimale Lagen, unattraktive Altbestandsflächen und zu teuer angebotene Immobilien werden kaum mehr in Unternehmensentscheidungen einkalkuliert. Mietpreisreduzierungen sind hier nicht auszuschließen. Im innerstädtischen Bereich kann mit einer weiteren Stabilisierung gerechnet werden. Grundsätzlich wird die Polarisierung des Büromarktes bzgl. Ausstattung und Lage weiter voranschreiten.

Jones Lang Wootton:

"Lage allein nicht entscheidend"Umsatzstarker Teilmarkt ist der City-Bereich. Die Nachfragesituation läßt ein sehr dynamisches zweites Halbjahr erwarten. Auch Verhandlungen über großflächige Einheiten sollten in diesem Jahr noch in konkrete Flächenumsätze münden. Die Zeiten, in denen Unternehmen allein die Lage zum Gradmesser ihrer Entscheidung machten und bereit waren, entsprechend hohe Mietpreise zu zahlen, sind endgültig passé. Ausstattungsqualität, Flexibilität und angemessener Preis haben mittlerweile den gleichen Stellenwert. Aber selbst bei modernsten Gebäuden ist derzeit kein Mietpreisanstieg zu erwarten.

Richard Ellis:

"Großanmietungen kommen"

Neuanmietungen konzentrieren sich auf Bankenviertel und Westend. Angebotsvielfalt und Mietpreisniveau fördern die Anmietungsentscheidung - sei es im Zusammenhang mit unternehmensinternen Umstrukturierungen oder sei es, daß durch die Marktsituation latenter Bedarf nun eine Realisierungschance erhält oder geweckt wird. Die Bevorzugung moderner Flächen sowie die Flächentauschsituation werden den vorhandenen Leerstand kurzfristig aber nicht mildern. Die Schere zwischen schwer vermietbaren und modernen Flächen wird größer. Bei modernen Flächen ist von stabilen Mieten auszugehen.

Neuanmietungen konzentrieren sich auf Bankenviertel und Westend. Nachfrage nach modernen und technisch hochwertigen Büroflächen v.a. von Großinteressenten ist hoch. Suboptimale Lagen, unattraktive Altbestandsflächen und zu teuer angebotene Immobilien werden kaum mehr in Unternehmensentscheidungen einkalkuliert. Mietpreisreduzierungen sind hier nicht auszuschließen. Im innerstädtischen Bereich kann mit einer weiteren Stabilisierung gerechnet werden. Grundsätzlich wird die Polarisierung des Büromarktes bzgl. Ausstattung und Lage weiter voranschreiten.

Umsatzstarker Teilmarkt ist der City-Bereich. Die Nachfragesituation läßt ein sehr dynamisches zweites Halbjahr erwarten. Auch Verhandlungen über großflächige Einheiten sollten in diesem Jahr noch in konkrete Flächenumsätze münden. Die Zeiten, in denen Unternehmen allein die Lage zum Gradmesser ihrer Entscheidung machten und bereit waren, entsprechend hohe Mietpreise zu zahlen, sind endgültig passé. Ausstattungsqualität, Flexibilität und angemessener Preis haben mittlerweile den gleichen Stellenwert. Aber selbst bei modernsten Gebäuden ist derzeit kein Mietpreisanstieg zu erwarten.

Die Nachfrage konzentrierte sich auf Westend, City und Bankenviertel. Das größte Angebotsvolumen bis zum Jahr 2001 wird auf Bankenviertel und City-West entfallen. Für das zweite Halbjahr werden großflächige Anmietungen ab 5.000m2 und mehr erwartet. Dies könnte zu einer deutlichen Verknappung bei erstklassigen Büroflächen in guten Stadtlagen führen. Aufgrund der Verringerung des Angebots in den nächsten 18 Monaten bei gleichbleibendem Bedarf ist mit einer Verschlechterung der Mietkonditionen für die Mieter zu rechnen.

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