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| 09.02.1995

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Aus IZ04/1995, S. 14

Von tp

In diesem Artikel:

Landtagswahl in Hessen 1995: Die Wohnungsbauprogramme der Kontrahenten im Vergleich CDU plant Abschaffung des Kombi-Modells / SPD: Mietwohnungsbau ist rentable Kapitalanlage / Objektförderung soll Schwerpunkt bleiben

Wiesbaden (EB) tp - Wahlkampfzeit - Gabenzeit: Am 19. Februar werden die Bürger Hessens wieder einmal an die Wahlurnen gerufen. Zeit also, sich die Versprechungen der Volksvertreter genauer anzusehen. [...]

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Entwicklung des Wohnungsbestandes 1993

Baugenehmigungen 45.000

Fertiggest. WE/10.000 Ew. 65,5

Geförderte Wohnungen 10.870

Der Anteil der Mehrfamilienhäuser an den Baugenehmigungen im Neubau stieg 1987 bis 1993 von rund 38% auf 67%. Zwei Drittel aller genehmigten Neubauwohnungen liegen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen. Dieser Anteil ist etwas höher als im Bundesdurchschnitt. Im ersten Halbjahr 1994 wurden 21.884 Baugenehmigungen erteilt. Damit konnte der Genehmigungsstand des Vorjahres übertroffen werden.

Quelle: Min. f. Landesentwicklung

Stichwort: Kombi-Modell

Im Kombi-Modell ist die Förderung einer Neubauwohnung an die Bedingung geknüpft, daß die jeweilige Gemeinde Mietpreis- und Belegungsbindungen an zwei Wohnungen aus dem Bestand sichert. Während die Neubauwohnung zur Vermietung an Durchschnittsverdiener bei entsprechend höherer Miete vorgesehen ist (Vergleichsmiete minus 10%), bleiben die Wohnungen aus dem Bestand zu relativ günstigen Mieten Geringverdienern vorbehalten. Für alle Wohnungen sind Mietanpassungen im Zeitablauf vorgesehen, die Dauer der Mietpreis- und Belegungsbindungen beträgt jeweils 30 Jahre. Die landesseitige Förderung besteht in einem auf 30 Jahre unverzinslichen Baudarlehen, das regional gestaffelt zwischen 1.150 und 1.600DM pro Quadrameter Wohnfläche beträgt. Hinzu kommt ein Finanzierungsteil der Gemeinden, mit dem die Belegungsbindungen im Bestand erkauft werden.