Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 17.04.1997

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ09/1997, S. 7

Von am

In diesem Artikel:

Maklerklauseln im notariellen Kaufvertrag kaum noch durchzusetzen? Notare lehnen Aufnahme immer öfter ab / Maßnahmen zur Absicherung treffen / Von Wolf-Thilo Tettenborn

Stuttgart (am) - Die Maklerklausel im notariellen Kaufvertrag hat in weiten Teilen Deutschlands eine erhebliche Bedeutung für die Provisionssicherung der Immobilienmakler. Durch neue Rechtsprechung un [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Maklerklauseln im notariellen Kaufvertrag

1. Provisionsklausel

Käufer und Verkäufer erkennen hiermit an, daß dieser Kaufvertrag durch die Firma XYZ vermittelt bzw. nachgewiesen wurde und dieser Firma geschuldet wird vom

· Käufer eine Maklerprovision in Höhe von Betrag .............DM (incl. 15% MwSt.)

· Verkäufer eine Maklerprovision in Höhe von Betrag .............DM (incl. 15% MwSt.)

Der genannten Maklerfirma steht aus diesem Anerkenntnis ein unmittelbarer Anspruch gegen die Vertragsparteien zu (§ 328 BGB).

2. Die Vollstreckungsunterwerfung

Hinsichtlich der Maklerprovision und der dafür ab Fälligkeit anfallenden Zinsen in Höhe von 5%, unterwerfen sich Verkäufer und Käufer - als Gesamtschuldner - der Maklerfirma gegenüber der sofortigen Zwangsvollstreckung aus dieser Urkunde in ihr gesamtes Vermögen mit der Ermächtigung an den hier amtierenden Notar, der vorgenannten Maklerfirma auf einseitige Anforderung hin, ohne Nachweis der Fälligkeit der Forderung, eine vollstreckbare Ausfertigung dieser Urkunde zu erteilen.

Die Vollstreckungsunterwerfung kann im Zusammenhang mit der Provisionssicherungsklausel verankert werden oder aber an anderer Stelle in nachfolgender Variante:

Der Käufer unterwirft sich wegen aller in dieser Urkunde genannten Zahlungsverpflichtungen der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen mit der Ermächtigung, an den hier amtierenden Notar dem jeweiligen Gläubiger auf einseitige Anforderung hin, ohne den Nachweis der Fälligkeit der Forderung, eine vollstreckbare Ausfertigung dieser Urkunde zu erteilen.

3. Haftungsentbindung

Eventuell kann sich der Makler bei der Gelegenheit auch von möglichen Haftungsansprüchen befreien, indem er zusätzlich beurkunden läßt:

Die Vertragsparteien entbinden die Maklerfirma von allen Haftungsansprüchen aus der Maklertätigkeit.

In Netzwerken weiterempfehlen