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| 20.03.1997

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Aus IZ07/1997, S. 10

Von tp

In diesem Artikel:

Shopping mit der Box: Einkaufen per Internet rund um die Uhr Computergesteuerte Schließfachanlagen sorgen für zufriedenere Kunden / Pilotprojekt in München-Pasing

München (tp) - Nutzen Sie die neuen Ladenschlußzeiten? Wenn ja, dann haben Sie Glück. Dann gehört Ihr Händler zu denjenigen, die das gesetzlich nun Mögliche auch in die Realität umsetzen. Nur sind das [...]

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Was ist eine

"Shopping Box"?

Eine Shopping Box ist eine computergesteuerte Schließfachanlage, bestehend aus gekühlten und ungekühlten Fächern, die dem Kunden das Abholen und Deponieren von Waren und Gütern jeder Art rund um die Uhr ermöglicht.

Erfunden wurde das System von Hans Schlamp, Geschäftsführer des vor allen Dingen in München aktiven Developers und Investors Accumulata Verwaltungsgesellschaft mbH. Für Deutschland, Europa und die USA wurde bislang das Patent erteilt.

Seit 1990 existiert das Pilotprojekt "Pasinger Triangel" in München-Pasing. Mit Partnern aus dem Lebensmitteleinzelhandel, Kurier- und Paketdiensten sowie sonstigen Dienstleistungsunternehmen sollen weitere Anlagen errichtet werden.

Die Kosten der Shopping Box liegen für weitere Pilotanlagen pro Fach zwischen 1.500 und 2.000DM. Der Preis ist abhängig von der Art des Faches (ungekühlt, gekühlt, tiefgekühlt) sowie von der Ausstattung und Größe. Weitere preisbestimmende Faktoren sind die vorhandenen Räumlichkeiten sowie die Liefermenge.

Im Pilotprojekt sind zwei Fächergrößen im Einsatz. Abhängig von der jeweiligen Art und Größe der Fächer werden für 100 Fächer ca. 15m2 Raum benötigt.

Voraussetzung für die Teilnahme eines Kunden an diesem System ist die Erteilung eines vierstelligen PIN-Codes. Unter Angabe seines Namens und seines individuellen PIN-Codes kann dann der Kunde aus dem Sortimentsangebot der angeschlossenen Händler seine Waren während Ladenöffnungszeiten oder aber auch rund um die Uhr telefonisch, per Fax oder per Internet bestellen. Die Händler deponieren anschließend die bestellten (kommissionierten) Waren, je nach Warenart, in den ungekühlten oder auch tiefgekühlten Schließfächern. Der Kunde entnimmt die deponierten Waren zu einem Zeitpunkt seiner Wahl rund um die Uhr.

Das Handling funktioniert wie beim Bankomat. Bezahlt wird bargeldlos unter Verwendung des individuellen PIN-Codes und der Eurocheckkarte oder auch Kreditkarte. Der Kunde hat dabei kein fest zugeordnetes Fach. Die Fächer werden wahlweise je nach Bedarf per Computersteuerung dem Kunden bzw. dem Händler zugeteilt.

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