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| 06.03.1997

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Aus IZ06/1997, S. 1

Von tp

In diesem Artikel:

Die Arbeit kommt nach Hause

Noch nicht ganz zwei Jahre ist es her, da ging ein Schreckgespenst durch die Immobilienbranche: Telearbeit. Studien prophezeihten dieser Arbeitsform eine glänzende Zukunft - zum Leidwesen mancher Immo [...]

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Formen

der Telearbeit

Teleheimarbeit

Hier arbeitet der Telearbeiter ausschließlich zu Hause. Als Rechtsform sind ein normales Arbeitsverhältnis, Heimarbeit nach dem Heimarbeitsgesetz oder berufliche Selbständigkeit möglich. Die oft beschworenen Gefahren von Scheinselbständigkeit und sozialer Isolation konzentrieren sich auf diese Form der Telearbeit.

Alternierende Telearbeit

Dies ist die verbreitetste Form der Telearbeit. Hier besteht neben dem Heimarbeitsplatz weiterhin der betriebliche Arbeitsplatz fort. Die jeweiligen Arbeitsinhalte bestimmen, wo wann gearbeitet wird. Die Arbeitnehmer können sich der neuen Arbeitsform schrittweise nähern und behalten ihre sozialen Bindungen im Unternehmen. Besonders Höherqualifizierte und Führungskräfte bevorzugen diese Arbeitsform.

Telearbeitszentren

Hier treffen sich die Telearbeiter in lokalen Büros, von denen aus sie ihre Arbeit erledigen. Bei firmeneigenen Arbeitsstätten spricht man von Satellitenbüros. In Nachbarschaftsbüros betreiben mehrere Firmen ein gemeinsames Büro (Form wegen der Koordinationsprobleme nicht sehr weit verbreitet). Telehäuser bieten darüber hinaus noch Serviceangebote. Sie wurden erstmals - mit staatlicher Unterstützung - in strukturschwachen Gebieten Skandinaviens erprobt.

Mobile Telearbeit

Außendienstler, Berater und Führungskräfte arbeiten hier mit einer entsprechenden Telekommunikationsausrüstung von Kunden, Hotels oder Baustellen aus. Auch die telekommunikationsgestützte Arbeit in der Bahn oder anderen Verkehrsmitteln zählt hierzu.

Virtuelle Unternehmen

Der Zusammenschluß von rechtlich unabhängigen und räumlich getrennten Selbständigen oder Kleinunternehmern - auf Dauer oder auch nur für die Abwicklung eines Projekts - zu einem virtuellen Unternehmen, das dann unter einem eigenen Firmennamen agiert, weist bereits in die Zukunft der Telearbeit. Hier sind die Übergänge zu anderen Formen der Telekooperation fließend.

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