Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Ausverkauf der offenen Immobilienfonds

"Alles muss raus": Nach dieser Devise haben offene Fonds 2006 im Rhein-Main-Gebiet Büroimmobilien verkauft wie noch nie. DB Real Estate und Deka Immobilien taten sich besonders hervor. Die neuen Ei [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

MEINUNG

zu: "Ausverkauf der offenen Fonds"

2006 markiert eine Zäsur im Frankfurter Büromarkt. Noch nie wurden so viele Gebäude verkauft. Im Rahmen der Paketverkäufe der offenen Fonds wechselte viel Leerstand den Eigentümer. Diese billig eingekauften Büros werden saniert oder gleich zu Kampfpreisen auf den Markt geworfen. Das Signaris für 10 Euro/m2, wer könnte dazu schon Nein sagen? In den Jahren nach dem Crash waren es die Untermietflächen, die die Preise verdarben, jetzt werden neue Billigflächen für neuen Preisdruck sorgen. Wo angesichts dieser Konstellation die Fantasie für höhere Mieten herkommt, ist nicht ganz klar. Das Gegenteil ist viel wahrscheinlicher: Der Wertverfall Frankfurter Büroimmobilien geht - aufs Ganze gesehen - in die nächste Runde. Dass in einem solchen Markt auch einige ihren Schnitt machen, ist klar. Bei Ebbe gibt es ja auch Stellen, an denen das Wasser zusammenläuft. (cvs)

leserbrief@immobilien-zeitung.de