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Unternehmen | 14.12.2006

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Aus IZ26/2006, S. 23

Von IZ

In diesem Artikel:

Architektur-Olympiade soll Stadtentwicklung Impulse geben

Die Architektur-Olympiade Hamburg 2006 ist entschieden. Goldmedaillen gab es in drei Disziplinen. In der Kategorie Freiraumplanung kam Zaha Hadid ganz oben aufs Treppchen. Die Rotterdamer Architekt [...]

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MEINUNG

zu: "Architektur-Olympiade soll Stadtentwicklung Impulse geben"

Hamburg ist für nationale wie internationale Architekten attraktiv geworden. Denn hier gibt es - inzwischen - gute Chancen zur Realisierung ambitionierter Entwürfe. Zahlreiche Investoren haben großes Interesse an einem Engagement zwischen Alster und Elbe. Der Wille, die aktuelle Dynamik zu nutzen, zeichnet die Initiatoren um Senator Michael Freytag aus. Sie haben damit international die Standortpotenziale Hamburgs jenseits der Hafencity kommuniziert, sie haben große Namen des globalen Architektur-Establishments für das Hamburg-Marketing eingespannt und jungen Hamburger Architekten die Möglichkeit gegeben, sich mit den Etablierten zu messen - erfolgreich, wie nicht nur die Goldmedaille der bof architekten belegt. Und: Sie haben für relativ kleines Geld einen Pool intelligenter Lösungen für zehn Projekte heterogener Attraktivität geschaffen. Schon lässt sich absehen, dass andere Städte dem Beispiel Hamburgs folgen werden. Doch wird sich eine Zaha Hadid kaum ein zweites Mal für 4.000 Euro auf den Entwurf eines Hochwasserschutzes verpflichten lassen. Und die Architekten werden sehr aufmerksam verfolgen, inwieweit Olympiaden das Wettbewerbswesen tangieren. Denn: Dabei sein ist nicht alles. (ff)