Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 19.10.2006

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ22/2006, S. 27

Von Dr. Lars Böttcher, Dr. Bernd Meyring, IZ

In diesem Artikel:

Achtung Kartell: Immobilienkäufe oft kontrollpflichtig

Beim Immobilienerwerb können Unternehmen schnell eine böse Überraschung erleben: Das Bundeskartellamt verlangte in der Vergangenheit selbst dann eine Anmeldung zum Fusionskontrollverfahren, wenn nur e [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Die Autoren: Dr. Lars Böttcher ist Spezialist für das Gesellschaftsrecht sowie für M&AGeschäfte. Er hat seinen Beratungsschwerpunkt im Bereich der Immobilientransaktionen. Dr. Bernd Meyring ist auf das Kartellrecht und das Gebiet der Fusionskontrolle spezialisiert. Er begleitet Kontrollverfahren sowohl nach europäischem als auch nach deutschem Recht. Beide sind Rechtsanwälte im Kölner Büro von Linklaters (www.linklaters.de).

Checkliste Fusionskontrolle

1. Ist der Immobilienerwerb als "Zusammenschluss" strukturiert?

. Ja, wenn damit das "Vermögen eines anderen Unternehmens ganz oder zu einem wesentlichen Teil" erworben wird. Achtung: Das Bundeskartellamt macht neuerdings Ausnahmen.

. Ja, beim Erwerb von 25% oder mehr an einer Objektgesellschaft.

2. Haben die beteiligten Unternehmen gemeinsam die relevanten Umsatzschwellen überschritten?

. Vorprüfung: Wer sind die beteiligten Unternehmen?

. Ja, grundsätzlich, wenn der gemeinsame weltweite letzte Jahresumsatz größer als 500 Mio. Euro und der Inlandsumsatz mindestens eines beteiligten Unternehmens größer als 25 Mio. Euro ist. Achtung: Auch hiervor gibt es Ausnahmen.