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| 25.07.1996

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Aus IZ16/1996, S. 7

Von tp

In diesem Artikel:

Als die Immobilien laufen lernten Video-Exposés im Marketing / Ein Erfahrungsbericht

Wiesbaden (EB) tp - Im Wettbewerb um den Kunden setzen Makler und Bauträger mehr und mehr auch auf elektronische Medien. Neben aufwendigen Multimedia-Präsentationen eignet sich zur Vermarktung kleiner [...]

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Immobilien Zeitung: Welche Rolle spielte das Video-Exposé in ihrer Marketingstrategie?

Michalak: Um unser Max-Niedrigenergiehaus auf dem Markt einzuführen, mußten wir uns im Bereich Kommunikationspolitik besonders anstrengen, da das Haus noch nicht fertiggestellt war. Es mußten Instrumente gefunden werden, mit denen Interessenten das Produkt so detailliert wie möglich vorgestellt werden konnte. Neben einer ausführlichen Produktbeschreibung und Max-Haus-Modellen kam uns in Zusammenarbeit mit unserer Werbeagentur die Idee, den Interessenten einen virtuellen Spaziergang durch das Haus zu ermöglichen. Dies erreichten wir durch die Herstellung eines Präsentationsvidoes, bei dem der Betrachter durch eine 3-D-Computer-Animation jedes Zimmer hautnah betrachten kann. Das Video-Exposé spielte bei der Präsentation unseres Max-Hauses eine nicht unerhebliche Rolle.

IZ: Konnten ihre Vorgaben dabei erfüllt werden?

Michalak: Die Vorgaben wurden zum einen durch unsere Corporate-Design-Richtlinien bestimmt. Zum anderen überlegten wir uns ein Ablaufschema, das in einfacher, klarer und schneller Weise das Produkt erklärt. An dem dann angefertigten Storyboard mußten nur kleinere Korrekturen durchgeführt werden, um es zur Produktion freizugeben.

IZ: Wo wird das Video nun eingesetzt?

Michalak: Der Einsatz ist sehr vielfältig. Es ist ein fester Bestandteil auf Messen oder bei unseren Hauspräsentationen. Interessenten erhalten dieses Video, um sich und ihren Bekanntenkreis über das Max-Haus bei gemütlicher, häuslicher Atmosphäre näher zu informieren. Des weiteren benutzten wir das Video zur Vorstellung unseres Produktes bei unseren Lieferanten und Geschäftspartnern. Der Bekanntheitsgrad des Hauses wurde dadurch deutlich "gepusht".

IZ: Das heißt, Sie werden dieses Marketinginstrument weiterhin einsetzen?

Michalak: Ja, dank der hohen Resonanz und der dazugewonnenen Interessenten werden wir mit diesem Mittel unsere Marketingaktivitäten weiter unterstützen.

IZ: Wie teuer war für Sie die Videoproduktion?

Michalak: Für die Erstellung investierten wir 25.000DM.

IZ: Trotz aller Zufriedenheit: Gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Michalak: Verbesserungsmöglichkeiten sehen wir vor allem durch den Einsatz besserer Bandqualitäten und einem höheren Distributionsgrad.

IZ: Herr Michalak, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.