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| 11.07.1996

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Aus IZ15/1996, S. 7

Von tp

In diesem Artikel:

Facility Management: "EDV ist nicht alles, aber ohne EDV geht nichts" Markt bietet für jeden Anwender das Passende / Systemkomponenten sollten auf Standards zurückgreifen

Wiesbaden (EB) tp - Erst seit einigen Jahren ist Facility Management (FM) auch in Deutschland zum Begriff geworden. In diesem unternehmerischen Prozeß soll die Koordination und Bereitstellung von Info [...]

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Entwicklungen

bei CAFM-Systemen

Die angebotenen CAFM-Systeme lassen sich hinsichtlich ihrer Herkunft im wesentlichen auf zwei Quellen zurückverfolgen: CAD-Systeme und Gebäudeautomation.

CAD

Eine große Gruppe ist aus CAD-Systemen hervorgegangen (Computer Aided Design). Hier besteht naturgemäß eine starke Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Architekten und Bauingenieuren. Sofern ein System auf dem Entwicklungsstand der rein grafischen Bearbeitung stehengeblieben ist, verdient es die Bezeichnung CAFM nicht und ist selbst für die Aufgabe des Flächenmanagements nur bedingt geeignet.

CAD-FM

Durch die Ankopplung einer Datenbank an CAD ist die Zuordnung von Eigenschaften oder Attributen an Zeichenelemente möglich. Man spricht dann von CAD-FM, die niedrigste Entwicklungsstufe, mit der sich Flächenmanagement ansatzweise realisieren läßt. Merkmal dieser Systeme ist es, daß das CAD-Modul im Zentrum des Systems steht und die Plattform der wesentlichen Informationen darstellt. Die Datenbank dient nur für ergänzende Informationen.

CAFM

Bei CAFM-Systemen (Computer Aided Facility Management) im engeren Sinne sollte die Datenbank die zentrale Informationsverwaltung übernehmen, CAD dient nur noch zur Visualisierung. Bei zahlreichen fortgeschrittenen Systemen sind sämtliche numerischen und grafischen Daten in der Datenbank erfaßt - z.B kann daraus eine Grundrißzeichnung generiert werden.

CAIFM

Das Merkmal von CAIFM (Computer Aided Integrated Facility Management) ist die zusätzliche Möglichkeit zur Integration sämtlicher Daten, die im Zuge der Planung und Ausführung eines Bauvorhabens entstehen. Somit steht eine maximale Informationsgrundlage für die spätere Bewirtschaftung zur Verfügung.

CIMFFM

Die vielleicht jüngste Wortschöpfung CIMFFM (Computer Integrated Manufacturing for Facilities Management) ist eine Weiterführung des CAIFM-Gedankens. Hierbei können alle beteiligten Planer und Anlagenbauer mit dem gleichen digitalen Schlüsselsystem arbeiten. Dieses eignet sich auch für Service und Instandhaltung, die dadurch auf der gleichen Datenbasis weiterarbeiten.

GA

Die zweite Gruppe von rechnergestützten Systemen zur Unterstützung von Facility-Management-Aufgaben kommt aus dem Bereich der Gebäudeautomation (GA). Es stellt dies eine eigenständige EDV-Welt dar mit gänzlich anderen Anforderungen an Hardware, Betriebs- und Bussysteme. Maßgebende Kriterien sind z.B. Betriebssicherheit und Echtzeitverhalten.

Quelle: Ebert-Ingenieure, GEFMA