Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 11.07.1996

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ15/1996, S. 6

Von tp und kh

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Rud. Otto Meyer (ROM) Technik, Hartmann
  • Organisationen:
    Bless
  • Personen:
    Ulrich Hartmann, Heinz Joachim Bless, Kai Ulrich Hartmann, Kai Ulrich, Hartmann Bad, Heinz Joachim, Joachim Bless

Schluß mit dem Ladenschluß: Online-Marketing rund um die Uhr Der Einsatz elektronischer Medien im Immobilienverkauf / Ein Beitrag von Kai Ulrich Hartmann

Bad Homburg (kh) tp - In einer Branche wie der Immobilienbranche, in der das derzeitige Angebot die Nachfrage deutlich übersteigt, wird ein ganzheitliches Immobilienmarketing immer wichtiger. Es herrs [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Die Vorteile des Online-Marketing

· größere geographische Reichweite

Ein mittelständisches Unternehmen wird durch ein Online-Angebot über Nacht zum weltweiten Anbieter, ein Kunde in Los Angeles unternimmt einen virtuellen Einkaufsbummel in einem Spezialgeschäft in Frankfurt am Main oder schaut sich Lage, Umwelt und Schnitt einer Eigentumswohnung an, die er wegen seiner Versetzung nach Deutschland sucht.

· maximale Bequemlichkeit

Wird vor allen Dingen beim Informations- und Bestellvorgang durch Verlagerung in das Wohnzimmer des Kunden erreicht.

· schnellere Kommunikation

Zwischen Unternehmen und Kunde, bei der Produktauswahl und -spezifikation, bei der Auftragserfassung und -übermittlung erhöht sich die Kommunikationsgeschwindigkeit.

· Kostenvorteile

Kostenvorteile entstehen durch den Wegfall von Reisen zu Kunden, durch die Einsparung personeller Dienstleistungen und die Verringerung von Streuverlusten durch "Gießkannenwerbung".

· Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit

Keine Ladenschluß-/Arbeitszeitprobleme. Allerdings ist es dazu unabdingbar, daß Mailbox- bzw. E-Mail-Roboter eingesetzt werden! Durch die Schnelligkeit des Mediums Online sind die Nutzer sehr verwöhnt und verlieren schnell das Interesse, wenn nicht gleich eine Reaktion auf ihre Bestellung oder ihre Anfrage erfolgt.

· bessere, schnellere Marktkenntnis

Erreicht durch Auswerten der im System dokumentierten Kundenabfragen, testweise angebotene Neuprodukte und abfragbare externe Datenbanken.

· stärkere Individualisierung der Informationsaufnahme

Der Kunde allein bestimmt Inhalt, Ablauf und Dauer des Dialogs ohne Beschränkungen hinsichtlich Geduld oder Kompetenz seines Gesprächsparnters.

· Aufwertung des Unternehmens-Image

Das Unternehmens-Image wird in Richtung Fortschrittlichkeit und Professionalität verbessert (Hightech-Image). Positive Wirkung auf den Kunden durch multisensorische Ansprache, Animation, Kompetenz, Technik-Faszination.

Was ist Multimedia?

Wurde ursprünglich der Einsatz verschiedener Medien wie z.B. Overheadprojektor, Tafelanschrieb, Tonbandgerät, Diaprojektor, Filmvorführung etc. in einer Unterrichtseinheit als Multimedia bezeichnet, so geht die Tendenz heute dahin, den Einsatz eines einzigen Mediums, nämlich des entsprechend ausgerüsteten Computers, dann als Multimedia zu bezeichnen, wenn unterschiedliche Wahrnehmungskanäle des Menschen angesprochen werden.

Dabei können - müssen aber nicht - verschiedene Geräte (z.B. ein Videorecorder) vom Rechner gesteuert werden. Es werden bspw. Texte, 3D-Grafiken, Bilder, Animationen sowie Video- und Audiosequenzen im digitalen Format bereitgestellt, womit dem von Natur aus multimedial veranlagten Menschen bei der Informationsübermittlung einen Schritt weit entgegengekommen wird.

Die verfügbaren Medien lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: die zeitunabhängigen Medien und die zeitabhängigen Medien. Zeitunabhängige Medien sind Daten, Text, Grafiken und Standbilder. Zeitabhängige Medien sind Audio (Ton) und Bewegtbild (Trickfilm, Video). Ein zusätzlicher Nutzen von Multimedia ergibt sich durch die Möglichkeit der Interaktivität.

Der Anwender hat dabei die Möglichkeit, autonom, individuell und selektiv die Informationsdarstellung und -abfolge zu steuern. Darüber hinaus wird immer mehr die Möglichkeit der Kommunikation - z.B. mit einer Zentrale - über Telefon- und Datenleitung (Datenautobahn) integriert.