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| 19.01.2006

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Aus IZ03/2006, S. 13

Von IZ

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Hammer AG
  • Organisationen:
    Bundesgerichtshof (BGH)

Wer das Grundstück will, darf alle Möglichkeiten nutzen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat verdeutlicht, dass Gebote in der Zwangsversteigerung, die unter der Hälfte des Grundstückswerts liegen, nicht unbedingt unwirksam und zurückzuweisen sind.

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Die ZVG-Vorschriften

Dem Urteil liegen Normen des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) zu Grunde:

§ 71 Abs. 1: Die Norm bestimmt, dass ein unwirksames Gebot zurückzuweisen ist.

§ 77 Abs. 1, Abs. 2: Die Regelungen schreiben vor, dass das Verfahren einstweilen einzustellen ist, wenn kein Gebot abgegeben wurde oder sämtliche Gebote erloschen sind. Das Verfahren ist aufzuheben, wenn auch ein zweiter Termin ergebnislos bleibt.

§ 83 Abs. 6: Der Absatz besagt, dass der Zuschlag zu versagen ist, wenn die Versteigerung oder die Fortsetzung des Verfahrens unzulässig ist.

§ 85a Abs. 1, Abs. 2: Der Zuschlag ist hiernach im ersten Versteigerungstermin zu versagen, wenn das Meistgebot unter der Hälfte des Grundstückswerts liegt. Im zweiten Termin gilt diese Grenze nicht mehr. (ba)