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| 17.11.2005

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Aus IZ24/2005, S. 9

Von IZ

In diesem Artikel:

Mädchen und Jungs für alles

Was um alles in der Welt ist ein Käufermanager im Wohnungsbau? Berater, Entwickler, Inneneinrichter, Architekt, Statiker, Bauleiter, Vertriebsassistent, Projektmanager, Schlichter, Vermittler oder Mak [...]

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Die Aufgaben eines Käufermanagers im Wohnungsbau:

Beraten, gestalten, prüfen, kaufen, schlichten

1. Vorbereitende Beratung

· Beratung bei der Gestaltung möglicher Stilrichtungsvorgaben

· Koordination der Bemusterung und der Einrichtung des Musterraums

· Empfehlungen zur Auswahl der Lieferanten und des Küchenstudios

2. Beratung zum Grundriss (Planung erfolgt vom Architekten)

· Begleitung der Grundrissgestaltung ohne statische Veränderungen

· Koordination der Elektro-, Küchen- und Sanitärplanung (Detailabstimmungen erfolgen über die Fachplaner und Lieferanten direkt, insbesondere bei Elektroplanung wesentlich)

3. Beratung zu den Oberflächen

· Empfehlungen für die Oberflächenauswahl gemäß Muster im Musterraum

· Hinweise zu Varianten

4. Kosten- und Terminmanagement (Planung verbleibt beim Architekten)

· Aufstellung eines Terminplans für die Entscheidungsfristen der Käufer (in Anlehnung an den Bauzeitenplan des Generalunternehmers (GU)

· Termin zur Freigabe von Grundrissen, Elektroplanung, Küchenplanung, Ausstattungsauswahl, Oberflächenbestimmung etc.

· Regelmäßige Terminkontrollen sowohl für den GU wie auch für die Käufer

· Hinweise im Fall von Terminabweichungen und Vorschläge von Maßnahmen zum Ausgleich

5. Integration der Planungsergebnisse in den Bauprozess

· Regelmäßige Abstimmung mit dem GU zum Planungs- und Beauftragungsstand

· Überwachung der Ausführung als Qualitätskontrolle

· Teilnahme an den Abnahmen einzelner Einheiten incl. Protokollführung

6. Dokumentation

· Dokumentation der Abläufe in Abstimmung mit dem Auftraggeber, Architekten und GU

· Dokumentation der Fortschrittskontrollen hinsichtlich der Entscheidungsfindung

· Dokumentation von Käuferfragen und zugehörigen Angebotsvorgängen

· Dokumentation der Beauftragungen und der zugehörigen Einzelbudgets

· Formulierung der Käuferrundschreiben als regelmäßige Information

7. Kommunikation

· Durchführung von zwei Informationsveranstaltungen für die Käufer (allgemeine Vorstellung der Vorgehensweise)

· Durchführung von drei Terminen zur Musterauswahl

· Durchführung von Rohbaubesichtigungen

· Aufnahme aller Käuferfragen und -anliegen

· Informationsschnittstelle zwischen Bauherr, Bauleitung, Ausführung und Käufer zur Kontrolle der Abstimmungsvorgänge und zur Vermeidung willkürlicher Ausführungsänderungen auf der Baustelle.

(c) Immobilien Zeitung; Quelle: Salzhuber + Frühling