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| 30.11.1995

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Aus IZ26/1995, S. 11

Von Henning J. Grabener

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesrat, Verband der privaten Bausparkassen (VdpB)
  • Personen:
    Klaus Töpfer, Henning J. Grabener

"Langfristig soll einmal jede zweite Familie in den eigenen vier Wänden wohnen" Bundesbauminister Klaus Töpfer zur Neuregelung der Wohnungsbauförderung / Ein Beitrag von Henning J. Grabener, Schwedeneck

Selbstnutzung: Frist einhalten

Ab dem 1. Januar 1996 gelten die neuen Regelungen bei der Förderung desWohneigentums: Der bisherige § 10e Einkommensteuergesetz wird durch dasEigenheimzulageges [...]

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Selbstnutzung: Frist einhalten

Ab dem 1. Januar 1996 gelten die neuen Regelungen bei der Förderung des Wohneigentums: Der bisherige § 10e Einkommensteuergesetz wird durch das Eigenheimzulagegesetz ersetzt. Die Neuregelung kann jedoch bereits jetzt in Anspruch genommen werden.

Wer nach dem 26. Oktober 1995 einen Antrag auf Baugenehmigung stellt oder nach diesem Zeitpunkt den notariellen Kaufvertrag abschließt, hat die Möglichkeit, zwischen Alt- und Neuregelung zu wählen. Dies sieht eine Ergänzung des Gesetzentwurfes des Bundestags-Finanzausschusses vor, über die der Bundesrat Ende November entscheiden will.

Wer den vollständigen Förderzeitrahmen von acht Jahren in Anspruch nehmen will, muß jedoch darauf achten, daß die Selbstnutzung auch tatsächlich noch in diesem Jahr beginnt. Erfolgt der Einzug in die eigenen vier Wände erst im Laufe des nächsten Jahres, geht ein Jahr Förderung verloren.

Wie der Verband der Privaten Bausparkassen mitteilt, liegt die "kritische" Grenze, bei der es zu entscheiden gilt, ob sieben Jahre alte Förderung besser sind als acht Jahre neue Förderung für Ehepaare ohne Kinder bei ca. 110.000DM zu versteuerndem Jahreseinkommen. Bei Ehepaaren mit zwei Kindern ergibt sich ein Betrag von ca. 160.000DM. Berücksichtigung sollten dabei allerdings auch die unterschiedlichen Regelungen hinsichtlich des steuerlichen Vorkostenabzugs finden.