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| 27.11.2003

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Aus IZ24/2003, S. 20

Von IZ

In diesem Artikel:

Der Vorjahresumsatz kann getoppt werden

Während die großen deutschen Immobilienmärkte dieses Jahr von der Krise geschüttelt werden, bleiben die kleineren zumeist verschont. Dies gilt zum Beispiel für den Büroflächenmarkt in Essen. Die dritt [...]

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Kommentar

zu: "Büroimmobilienmarkt Essen"

An großen Aufgaben herrscht in Essen kein Mangel. Nachdem die Weststadt hinter dem Musicaltheater weit gehend in trockenen Tüchern ist, steht als Nächstes die Entwicklung des Universitätsviertels auf der To-do-Liste. Dennoch beklagen die Immobilienprofis, dass bei weitem nicht genug neue Büros errichtet werden. Verantwortlich für diese Situation ist die politische Konstellation im Essener Rathaus: Ein CDU-Oberbürgermeister steht einer Riege von SPD-Beamten vor. Mit einem Wort: Blockadepolitik.

Als wäre das nicht schon ärgerlich genug, könnte auch der Ruf Essens als "Stadt der Konzerne" ins Wanken geraten. Nachdem sich Krupp durch das Zusammengehen mit Thyssen in die Landeshauptstadt verabschiedet hat, sorgt seit diesem Sommer das Gerücht für Unruhe, RWE wolle seine Unternehmenszentrale veräußern. Das höchste Gebäude der Stadt, Teil des Anfang der neunziger Jahre propagierten Passarea-Konzeptes am Hauptbahnhof, soll, so rumort es in der Stadt, anschließend neu vermietet werden.

Doch daraus dürfte nichts werden. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören war, liegt die Kostenmiete im RWE-Turm bei rund 16 EUR/m2. Und dafür einen Mieter zu finden, ist mehr als unwahrscheinlich. (thk)

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