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| 04.09.2003

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Aus IZ18/2003, S. 10

Von IZ

In diesem Artikel:

"Da weiß ich selbst nicht, wer dafür zuständig ist ..."

Vor Ereignissen mit starker Öffentlichkeitswirkung wie der Expo Real fragen sich auch bisher "unbeleckte" Immobilienunternehmen, wie sie sich selbst gegenüber den Medien präsentieren können. Raik Pack [...]

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Grundlagen

Pressearbeit auf der Immobilienmesse

Grundlegende Voraussetzungen

Intern:

- Organisation von Strukturen, Entscheidungs- und Kommunikationswegen

- Strategie finden

- Zieldefinition

- eigene Einstellung zu Journalisten prüfen (Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit)

- sich mit Arbeitsweisen und Inhalten einzelner Medien vertraut machen

- Pressemappen erstellen

- Vernetzung mit anderen PR-Instrumenten prüfen

Auf dem Stand

- Ansprechpartner am Stand festlegen, Einweisung des Standpersonals

- ausreichend Informationsmaterial/Pressemappen bereithalten

- Termine einhalten (Zeitdruck der Journalisten)

- Zeitansatz für Gespräche kalkulieren (15 bis 30 Minuten)

- Ziel jedes einzelnen Gesprächs vorab festlegen ("Story", "Warum ist gerade Ihr Unternehmen interessant?")

Was man z.B. alles machen kann

- Pressekonferenz

- Pressefrühstück

- Hintergrundgespräch

- Produktpräsentation

- Interview

- Pressemeldungen verfassen (Pressefach betreuen)

- Verzahnung mit Internet (eigener Pressebereich im Internet)

- Nutzung von Serviceleistungen der Messegesellschaft

Kardinalsünden

- "Unser Ansprechpartner für die Presse ist nicht am Stand. Wann er wiederkommt, kann ich Ihnen nicht sagen."

- deshalb nicht gestört werden."

- "Sie müssen einen Moment warten. Ich schaue erst mal, wer dafür überhaupt zuständig ist."

- "Erst einmal müssen Sie einen Termin vereinbaren, sonst können Sie nicht mit unserem Ansprechpartner für die Presse reden."

(c) Immobilien Zeitung, Quelle: Packeiser

Tipp

Wie man Medienkompetenz aufbaut, beschreibt Adrian Teetz in seinem knapp 70 Seiten starken Leitfaden "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Immobilienwirtschaft". Er erläutert, wie die unterschiedlichen Medien auf Themen der Branche zugehen und diese verarbeiten. Vor allen Dingen aber zeigt er, wie sich die Immobilienunternehmen auf diese Arbeitsweisen einstellen sollten. Teetz greift dabei auf seine Erfahrungen als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmensgruppe Saga sowie seine Arbeit für das Journalisten-Zentrum Haus Busch in Hagen zurück. Zahlreiche Beispiele aus der Wohnungswirtschaft verdeutlichen seine Forderungen. Das Heft kann über den Buchcoupon auf Seite 14 angefordert werden und richtet sich v.a. an die Führungskräfte mittlerer und kleinerer Immobilienfirmen.

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