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| 17.07.2003

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Aus IZ15/2003, S. 20

Von IZ

In diesem Artikel:

Zum Shopping hinters neue Schloss

Mit einem Investitionsvolumen von 200 Mio. EUR baut die ECE die Braunschweiger Schloss-Arkaden.

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Kommentar

zu: "Zum Shopping hinters neue Schloss"

1960 gab nur eine Stimme den Ausschlag für den Abriss des Braunschweiger Schlosses. Jetzt wurden der Wiederaufbau der Fassade und der Bau der dahinter liegenden Schloss-Arkaden mit der Mehrheit wiederum von gerade einer Stimme beschlossen. Wahrscheinlich ist diese Entscheidung ebenso falsch wie die erste. Braunschweig ist mit dem neuen Einkaufszentrum völlig überbesetzt. Das sagt nicht nur der immer um seine Zukunft besorgte örtliche Einzelhandel. Dem Institut GfK-Prisma muss bei seiner Verträglichkeitsstudie schon recht unwohl gewesen sein, als es feststellte, dass bei den Hauptwarengruppen Bekleidung, Schuhe/ Lederwaren sowie Technik/Unterhaltungselektronik die kritische 10%-Marke nur leicht unterschritten wird. Wer sich auch nur ein wenig im Handel auskennt, weiß, wie leicht die Kriterien der Warengruppenstatistik durch Einordnung in andere, verwandte Segmente zu unterlaufen sind.

Die Verwaltung der kleinen, zwischen den Konkurrenten Hannover, Wolfsburg und Magdeburg um Profil ringenden Stadt ist bei Verhandlungen mit einem extrem expandierenden, jede Marktlücke aufspürenden Großunternehmen wie ECE überfordert. Wenn Braunschweig durch das Großprojekt Kaufkraft hinzugewinnen sollte, so wird sich das ausschließlich in den Kassen der ECE niederschlagen. Sie wird als einzige mit dem Deal zufrieden sein. (goe)

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