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| 22.05.2003

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Aus IZ11/2003, S. 13

Von IZ

In diesem Artikel:

Mit Sicherheit nach Osteuropa

Investments in Mittel- und Osteuropa sind chancenreich, wenn der Gang über die Grenze sorgfältig geplant wird. Die Leipziger Messe Reallocation bot dazu vom 8. bis 10. Mai ein einzigartiges Informatio [...]

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Meinung

Dr. Wulff Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter Aengevelt Immobilien

Als ein Ergebnis der erfolgreichen marktwirtschaftlichen Konversion stehen nunmehr u.a. Ungarn, Polen und die Tschechische Republik unmittelbar vor dem Beitritt in die Europäische Union. Dabei stellt sich gerade für die Hauptstädte der Beitrittsländer, jedoch zunehmend auch für die anderen Großstädte dieser Länder, die Frage, ob ihre Immobilienmärkte auf die EU vorbereitet sind. Zur Beantwortung einige Überlegungen:

1. Im Zuge der Modernisierungs- und Neubautätigkeit und der entsprechenden Angebotsausweitung zeigen sich die Mieten in Prag, Warschau und Budapest kurz vor dem Beitritt zur EU auf einem insgesamt deutlich mieterfreundlicheren Niveau als vor zehn Jahren.

2. Das mittlerweile qualitativ wie quantitativ deutlich gestiegene Flächenangebot ist nach Lage, Qualität und Ausstattung zu unterscheiden und durchgängig als bedarfsgerecht einzustufen.

3. Die Renditen für Immobilien-Investments nähern sich zwar dem westeuropäischen Niveau, werden sich zumindest mittelfristig indessen etwa 4% bis 6% darüber einpendeln.

4. Die derzeit relativ großen Angebotsreserven in Prag (12%), Warschau (17%) und Budapest (20%) werden sich angesichts beitrittsbedingt möglicherweise steigender Neuanfrage verringern.

5. Langjährig vor Ort tätige Unternehmen nutzen die aktuelle Situation der Mietpreiskonsolidierung für Standortveränderungen unter dem Gesichtspunkt der Preis-Leistungs-Optimierung. Darüber hinaus werden zunehmend nutzerdefinierte Projektentwicklungen für osteuropäische Unternehmenszentralen realisiert.

6. Die Mieten in Moskau präsentieren sich durch die staatliche Regulierung des Immobilienmarktes noch auf einem überhöhten Niveau.