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Projekte | 25.04.2003

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Aus IZ09/2003, S. 26

Von IZ

In diesem Artikel:

Image-Gewinn lässt Immobilienwirtschaft hoffen

Die Freude der Leipziger über die Entscheidung des Nationalen Olympischen Komitees, mit der Messestadt in das Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2012 zu gehen, ist riesig. Auch die Immobilienbr [...]

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Tipp

Auf der Reallocation, der Standortmesse für Mittel- und Osteuropa (8. und 9. Mai 2003, Congress Center Leipzig), ist die Sonderschau "Olympia 2012" zu sehen. Nähere Informationen unter www.reallocation.com oder Tel. 0341/678 23 45.

Meinung

Peter Stubbe, Geschäftsführer Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH

Die ostdeutsche Wohnungswirtschaft hatte es nicht gerade leicht seit der Wende: Altschuldenbelastungen und Restitutionsforderungen, Sanierungsprogramme und Leerstandsbeseitigung, Stadtumbau und Abriss sind nur einige ihrer Dauerthemen, die über Jahre hinweg Kraft, Geld und Kopfzerbrechen gekostet haben.

Nun steht die Leipziger Wohnungswirtschaft vor einer neuen Herausforderung, die sie im Gegensatz zu ihren geerbten Problemen ausgesprochen gern annimmt: Olympia 2012. Neben dem Olympischen Dorf müssen tausende Quartiere auf Hotelniveau bereitgestellt werden, und auch dem eben begonnenen Stadtumbau wird nun deutschland-, vermutlich sogar weltweite Aufmerksamkeit zuteil.

Dies erhöht einerseits den Erfolgsdruck für alle Beteiligten, die städtebauliche Umgestaltung und die Konsolidierung des Marktes zügig und professionell zu realisieren. Andererseits beschert Olympia der Stadt jedoch eine Publizität, die dem Immobilienstandort nachhaltig gut tun wird, da sich die Leipziger Vorzüge wie etwa das große Angebot an Kaufobjekten, die günstigen Mietpreise oder die infrastrukturellen Vorzüge bei Gewerbeimmobilien durch nichts besser ins Licht rücken ließen. Auch zeichnet sich eine Nachfrage nach Bauleistungen ab, die vor allem der schwächelnden Baubranche wieder Auftrieb geben wird.

Olympia wird gewiss nicht alle Probleme der hiesigen Immobilienwirtschaft lösen können. Und doch dürfen die Hoffnungen so groß sein, weil die leichten Anzeichen einer augenblicklichen Entspannung des Marktes durch die Entscheidung für Leipzig verstärkt werden. Ganz gleich, wie man zu Olympia steht - die kollektive Herausforderung ist nur gemeinsam zu meistern, und die Wohnungswirtschaft kann einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

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