Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 21.09.1995

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ20-21/1995, S. 14

Von thk

In diesem Artikel:

Bonner Bauruine wird fertiggestellt Schürmann-Projekt wird Heimat der Deutschen Welle

Wiesbaden (EB) thk - Jetzt ist es endgültig, wenn auch noch nicht offiziell. Nach der Immobilien Zeitung vorliegenden Informationen beschloß das Kabinett am 6. September bereits die Fertigstellung des [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Chronik eines

Trauerspiels

25. August 1994:

Die Bonner Koalitionsrunde beschließt, weiter nach der wirtschaftlichsten Lösung für eine Fertigstellung des Schürmann-Baus und eine Unterbringung der Deutschen Welle zu suchen.

16. Oktober 1994:

Nach der Bundestagswahl keimt allenthalben Hoffnung auf: Irmgard Schwaetzer ist abgesetzt, Klaus Töpfer spricht sich für eine zügige Fertigstellung der Bauruine aus.

28. November 1994:

Die Abpumparbeiten beginnen.

30. März 1995:

Der CDU-Abgeordnete Dieter Pützhofen kündigt den Weiterbau des Objekts an und erklärt den Vergleich zwischen dem Bund und der Firma HBW.

16. März 1995:

Die Koalitionsrunde vertagt sich - kein Beschluß.

30. Mai 1995:

Wieder eine Kabinettssitzung und wieder wird die Entscheidung über den Schürmann-Bau vertagt.

21. Juni 1995:

Kohl, Töpfer, Waigel und Bohl setzen sich zusammen und suchen nach einer Lösung. Aber die Positionen sind nach wie vor unverändert: Der Finanzminister möchte die sogenannte Investorenlösung. Der Bauminister möchte den Bau von einer Unternehmensgruppe im Auftrag des Bundes fertigstellenlassen. Diese Lösung, so Expertenmeinungen, sei auf die Dauer günstiger, da das Gebäude im Besitz des Bundes bleibe.

29. Juni 1995:

Noch immer hat die Regierung keine Entscheidung getroffen. Darum wird die geplante Beratung über den Schürmann-Bau im Haushaltsausschuß wieder abgesagt.

4. September 1995:

Erneutes Gespräch zwischen dem Kanzler und den drei Fachministern. Offiziell heißt es, der Bundeskanzler habe noch keine Entscheidung getroffen. Zu dem gesamten Thema wird ein Stiilschweige-Beschluß gefaßt.

6. September 1995:

Es ergeht ein Kabinetts-Beschluß über den Weiterbau und die Ansiedlung der Deutschen Welle.