Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 30.01.2003

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ03/2003, S. 12

Von Barbara Ettinger-Brinckmann

In diesem Artikel:

Der Wettbewerb: Zu teuer, zu langwierig, zu bürokratisch?

Die Vielzahl der Projektbeteiligten mit ihren unterschiedlichen Interessenschwerpunkten ist eines der Hauptprobleme in der Projektentwicklung. Doch es gibt es zahlreiche Instrumente, deren richtiger E [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Die Autorin: Barbara Ettinger-Brinckmann, Dipl.-Ing. Architektin BDA DWB, führt zusammen mit Michael Bergholter das Büro ANP in Kassel. Seit mehr als 20 Jahren deckt das Büro im gesamten Bundesgebiet u.a. die Aufgabenfelder Projektentwicklung und Wettbewerbsmanagement (inkl. der Programm- und Funktionsplanung) ab. Ehrenamtlich ist sie als Vizepräsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen tätig. Internet: www.anp-ks.de.

Prozessoptimierung in der Projektentwicklung

Inhaltsübersicht

1. Prozessmanagement führt zur Optimierung in der Projektentwicklung - Einführung

2. Der Workshop als zielführendes Instrument der Projektentwicklung

3. Gutachterverfahren, Mehrfachbeauftragung

4. Investorenauswahlverfahren

5. Aktionsplanung

6. Beteiligungen (insb. Bürger-)

7. Städtebauliche und architektonische Wettbewerbe

8. Ausblick

Beteiligte und Akteure

Der Auslober ist in der Regel der Bauherr. Er hat das Sagen, formuliert die Aufgabe, muss die Kosten tragen, vergibt die Preise und den - späteren - Auftrag. Die Rolle der Nutzer - sofern nicht identisch - wird vom Bauherrn definiert.

Die Wettbewerbsteilnehmer zeigen mit ihren Ideen dem Bauherrn die Palette möglicher Lösungen auf. Sie gehen ins Risiko, denn die meisten gehen leer aus.

Die Jury setzt sich zusammen aus Fachpreisrichtern und Sachpreisrichtern. Hier setzen oft Bedenken seitens der Bauherren an, sie könnten von Externen dominiert werden. Es ist jedoch möglich und durchaus üblich, dass der Bauherr die Mehrheitsverhältnisse zu seinen Gunsten beeinflusst.

Sachverständige sind interne und externe Experten, die zu Einzelfragen der Jury als Berater dienen, aber kein Stimmrecht haben. Diese Einbeziehung von Behörden (Bauaufsicht, Denkmalamt) gewährleistet in aller Regel eine zügige Umsetzung und sichert die Ergebnisse der Vorprüfung ab.

Die Wettbewerbsbetreuer: Nicht zwingend, aber empfehlenswert ist es, Experten "vom Fach" einzubeziehen, die sowohl das Verfahren beherrschen als auch die inhaltliche Betreuung vornehmen, die Vorprüfung übernehmen und die Jury begleiten.

(c) Immobilien Zeitung; Quelle: Ettinger-Brinckmann