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Projekte | 01.08.2002

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Aus IZ16/2002, S. 17

Von IZ

In diesem Artikel:

Die Konjunktur des weiten Blicks

Hamburg will wachsen. Nicht deutsche Städte, sondern dynamische Metropolen wie Kopenhagen, Barcelona oder Toronto hat die bürgerliche Regierung als Maßstab ausgewählt. Der Immobilienentwicklung kom [...]

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KOMMENTAR

zu "Die Konjunktur des weiten Blicks"

"Mein Feld ist die Welt." Unter dieser Maxime, die noch immer die pompöse Eingangshalle der Reederei Hapag-Lloyd an der Alster ziert, war einst Albert Ballin angetreten, als er sich anschickte, das größte Schifffahrtsunternehmen der Welt aufzubauen. Ein Jahrhundert später erinnert sich Hamburg an dieses Leitwort, das in der Welt der Internationalisierung und Globalisierung eine neue Realität erhält. Nicht die Entwicklung anderer deutscher Städte hat sich die neue bürgerliche Regierung als Benchmark für ihre anspruchsvolles Stadtentwicklungsprogramm gewählt. Sie will sich vielmehr an der Dynamik von Metropolen wie Kopenhagen, Barcelona oder Toronto messen. Der Anspruch ist ehrgeizig, aber die einzige angemessene Strategie für eine Stadt, deren Fundament die Einbindung in die internationale Weltwirtschaft bildet.

Trotz der gegenwärtig angespannten Weltkonjunktur hat Hamburg gute Chancen, diese selbst gestellte Herausforderung zu meistern. Die Stadt verfügt über eine breite Basis von zukunftsorientierten Wachstumsindustrien. Die Regierung muss nun zeigen, ob ihre Kreativität ausreicht, auch mit leeren Kassen ein Feuerwerk von Ideen zu entfachen, das die Aufmerksamkeit der Macher von morgen auf die Stadt an der Elbe lenkt. Immobilienentwickler sind gut beraten, ein Auge auf Hamburg zu haben - besser noch ein Ohr ganz nah dort, wo sich die angestrebten Cluster bilden. (goe)