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| 01.08.2002

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Aus IZ16/2002, S. 4

Von IZ

In diesem Artikel:

Das Bauträgergeschäft wird jetzt abgewickelt

Der Traum der Viterra AG, zur Nummer eins im deutschen Bauträgergeschäft heranwachsen zu können, ist ausgeträumt. Die Viterra Baupartner AG wird im Zuge der Vorbereitung des Konzerns auf die "Kapitalm [...]

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KOMMENTAR

"Das Bauträgergeschäft wird abgewickelt"

Kommt Ihnen die Geschichte bekannt vor? Ein Konzernlenker möchte sein Unternehmen zum "Marktführer" aufbauen. Das Ziel heißt Wachstum, möglichst in alle Richtungen, und hinein in eine Position des "Komplettanbieters". Ob das Produkt Fahrzeugtechnik, Bankprodukte oder eben Immobilien heißt, spielt dabei keine große Rolle. Sein Nachfolger beschließt dann die Wende um 180 Grad. "Kerngeschäft" heißt das neue Mantra; das Unternehmen trennt sich von kompletten Geschäftsbereichen, es ist bemüht, bei den Analysten als schlank und "fokussiert" dazustehen. Was Viterra angeht, ist die Frage nach der Fokussierung aber noch nicht abschließend beantwortet. Warum zwei so unterschiedliche Markt- und Kompetenzfelder wie gewerbliche Projektentwicklung auf der einen und die Wohnungsprivatisierung auf der anderen Seite nebeneinander als "Kerngeschäft" laufen sollen, ist zumindest erklärungsbedürftig. Zudem muss das Unternehmen, das sich so schnell von so vielen Aktivitäten getrennt hat, in denen es noch vor kurzem die "Marktführerschaft" angestrebt hatte, zeigen, dass es bereit ist, den eingeschlagenen Kurs nun auch für längere Zeit beizubehalten. (mol)