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| 15.02.2002

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Aus IZ04/2002, S. 10

Von Gerald R. Blomeyer, Stefan Heerde, IZ

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Gastgeber
  • Personen:
    Stefan Heerde, Gerald R. Blomeyer

"Ein aufwändiges Büfett ersetzt niemals die Botschaft des Projekts"

Events sind heute fester Bestandteil des Marketings von Immobilien und Standorten. Sie fallen auf, machen das Vorhaben bekannt sowie unverwechselbar und setzen es von der Konkurrenz ab. Events spreche [...]

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Immobilienmarketing I behandelt u.a. die Themen Marketing-Mix, Hausverwaltungsmarketing, Marketing von Gewerbeparks, Abschlussgespräch, Werbekonzeption, Anzeigenwerbung, Public Relations, Exposee, Baustellenschild, Vermarktung von Konversionsflächen.

Immobilienmarketing II behandelt u.a. die Themen Immobilienanzeige, Vermarktung über Call Center, Vertriebsanalyse, Dialogmarketing, Sponsoring, Kundenzeitung, Kommunikationsstrategie, Multimedia als Vermarktungsargument, neue Zielgruppen, Vermarktung mit NLP, Pressearbeit von Immobilien-AGs.

Immobilienmarketing III ist in Vorbereitung und wird u.a. folgende Beiträge enthalten: Events, Vermarktung von Ladenhütern, Positionierung, Umgang mit Immobilienjournalisten.

EVENTS - SO BEREITEN SIE SICH RICHTIG VOR

Die folgende Checkliste hilft, die wichtigsten Punkte bei der Organisation von Events zu beachten.

Terminierung

Da Events die Arbeit auf der Baustelle lahm legen, ist es ratsam, sich schon bei der Ausschreibung einige Veranstaltungstermine im Bauzeiten-Plan zu sichern.

Die Inszenierung

Die Dramaturgie sollte bis ins Detail geplant werden. Nur so können die Information und das Image präzise vermittelt werden:

· Wer soll wann welche Handlung vornehmen?

· Wer soll wann wie sichtbar werden? (prominente Gäste, Gastgeber)

· Wie bauen offizielle (mediengerechte) Teile der Veranstaltung auf unterhaltsamen Veranstaltungsteilen auf?

· Gibt es einen klaren Programmablauf (mit entsprechendem Höhepunkt) oder ist eine Veranstaltung mit sich wiederholenden Programmhöhepunkten geeigneter (Gäste kommen zu unterschiedlichen Zeitpunkten)?

Die Reden

Alle Reden zusammen sollten nicht länger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Danksagungen und Details sind wichtig, aber ohne eingängige Geschichten wissen die Besucher nicht, was sie weiter erzählen sollen. Um die maximale Berichterstattung zu sichern, sollte der Gastredner möglichst prominent sein. Gut ist, wenn er Textbausteine zum Projekt oder zum Standort vorab erhält, die auf die Reden der anderen Teilnehmer abgestimmt sind. Ein Moderator sollte mit den Rednern sprechen, die Reden koordinieren und sicherstellen, dass die Zeiten eingehalten werden. Solche Abstimmungen erfordern Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft.

Rahmenprogramm

Neben dem offiziellen Akt sollte ein ansprechendes Rahmenprogramm geboten werden. Allein durch das Rahmenprogramm muss sich das Kommen der Gäste gelohnt haben. Wichtig ist: Es muss den Akt und das Projekt in optimaler Weise unterstützen. Es soll nachher positiv und unverwechselbar mit dem Projekt assoziiert werden. In jedem Fall ist eine Regenvariante einzuplanen.

Was sehen die Zuschauer?

· Welche Orte sehen die VIPs beim Rundgang?

· Braucht der Standort einen Hintergrund, z.B. ein großes Transparent mit dem Namen oder einem Bild des Vorhabens, damit der Ort eine Identität bekommt?

· Wo stehen/hängen die Botschaften, die jeder lesen soll?

· Wo stehen bzw. sitzen die Menschen?

· Wie sieht das Regenszenario aus?

· Wo und wie wird das Catering organisiert (Ausgabestellen, Abräumstationen)?

· Wo befinden sich die sanitären Einrichtungen und wie ist der Weg dahin ausgeschildert?

Medienbetreuung

Ein besonderes Augenmerk sollte bei Veranstaltungen auf die Medienbetreuung gelegt werden. An zentraler Stelle sollte ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen, der Interviews vermittelt und Hintergrundinformationen gibt und die übersichtlich gestalteten Presseinformationen verteilt. Für die Medien sind folgende Aspekte im Vorfeld zu klären:

· Wie sieht das Pressefoto bzw. der TV-Bericht aus?

· Von wo aus kann man die günstigsten Bilder machen?

· Welchen Wert hat die Berichterstattung für die allgemeine Öffentlichkeit?

· Wer hat Hintergrundgeschichten? Gibt es Möglichkeiten für ein individuelles Interview?

Die Autoren: Gerald R. Blomeyer leitet in Berlin Blomeyer-Communicators, eine Agentur für strategisches Immobilien- und Standortmarketing. Von 1990 bis 2000 war er geschäftsführender Gesellschafter von Blomeyer + Milzkott, Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtentwicklung. Stadt- und Regionalplaner Stefan Heerde entwickelt mit resonanzraum Kommunikations- und Marketingstrategien und sorgt für die Umsetzung von PR- und Marketingmaßnahmen im Immobiliensektor (u.a. Ausstellungen, Beschilderungssysteme, Events).