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| 25.10.2001

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Aus IZ22/2001, S. 28

Von IZ

In diesem Artikel:

Makler suchen Personal, doch der Nachwuchs will in die Projektentwicklung

Die Immobilienbranche ist ein expandierender Wirtschaftszweig. Über alle Tätigkeitsfelder hinweg wird derzeit Personal gesucht. Dies ist eines der Ergebnisse im aktuellen "Job- und Praktikumsführer", [...]

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Der "Job- und Praktikumsführer" analysiert die Arbeitsmarktsituation in der Immobilienwirtschaft. Er basiert auf Befragungen von Immobilienunternehmen und Studenten. Ein ausführlicher Analyseteil gibt Auskunft über die Anforderungen, die Unternehmen an den immobilienwirtschaftlichen Nachwuchs, an Mitarbeiter mit Berufserfahrung sowie an Führungskräfte stellen (Ausbildung, Abschlüsse, Sprachen, EDV-Kenntnisse etc.). Er informiert außerdem über das derzeitige Qualifikationsprofil der Studienabgänger. Ein eigenes Kapitel vergleicht die Gehälter der Branche mit den Gehaltswünschen der Studenten. In einem zweiten Teil stellen sich die Unternehmen in detaillierten Porträts mit ihren speziellen Wünschen an Bewerber vor. Die Adresse der Personalverantwortlichen erleichtert eine Kontaktaufnahme. Der "Job- und Praktikumsführer" ist gegen Einsendung eines Verrechnungsschecks für 120 DM (Studenten mit Nachweis: 20 DM) erhältlich bei der Immobilien Zeitung, Postfach 3420, 65024 Wiesbaden.

KOMMENTAR

zu "Arbeitsmarkt Immobilienwirtschaft"

Relativ unbeeindruckt von dem derzeit weltweit herrschenden Konjunkturpessimismus expandiert die Immobilienbranche auf breiter Front. Mehr als 5% Personalzuwachs haben sich die von uns befragten Banken, Makler, Entwickler und sonstigen Unternehmen für die kommenden sechs Monate auf ihre Fahnen geschrieben. Während andernorts quer durch alle Branchen die Entlassungswelle rollt, intensiviert die Immobilienwirtschaft ihre Anstrengungen bei der Personalsuche. Doch findet das seine gebührende Beachtung? Nein, tut es nicht.

Landauf, landab bemühen sich Politiker aller Couleur die ständig nach unten korrigierten Wirtschaftsprognosen wenigstens verbal in irgendwie doch noch "blühende Landschaften" umzumünzen. Ein eifriges Bekenntnis zur Immobilie und denjenigen, die sie bauen und damit Arbeitsplätze schaffen, ist jedoch nicht zu hören. Kein Wunder! Wer will schon etwas mit einer Zunft zu tun haben, deren bekannteste Vertreter in der öffentlichen Meinung als "Löwen" oder Haie", bestenfalls als "Nieten in Nadelstreifen" daherkommen. Das Image der Branche ist schlecht. Aber das Image der Branche wird auch schlecht verkauft. Das Schaffen von Arbeitsplätzen in Zeiten des allgemeinen Stellenabbaus bietet eine Chance, öffentlichkeitswirksam auf die positive Wirkung hinzuweisen, die die Immobilienwirtschaft auf die gesamte Volkswirtschaft hat. (tp)