Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

| 25.10.2001

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ22/2001, S. 15

Von IZ

In diesem Artikel:

Kreditgeber kommen meist ungeschoren davon

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einer Grundsatzentscheidung die Position der Kreditwirtschaft und der Strukturvermittler gegenüber den Erwerbern von so genannten Steuersparimmobilien deutlich gefe [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.
Hintergrund zum Verbraucherkredit

Zunächst gilt jedes Darlehen als Verbraucherdarlehen, das eine Person als Darlehensnehmer aufnimmt. Dazu zählen auch Existenzgründungsdarlehen, solange sie den Betrag von 100.000 DM nicht überschreiten. Davon sind hingegen solche Darlehen ausgenommen, die eine Person für ihre gewerbliche oder selbstständig ausgeübte berufliche Tätigkeit vereinbart (§ 3 I Nr. 2 VerbrKrG).

Eigenheimfinanzierungen gehören somit ebenso zu den Verbraucherdarlehen wie zumeist die Finanzierungen für vermietete Objekte. Aus § 4 I VerbrKrG ergibt sich, dass dieser Vertrag gemäß Satz 1 schriftlich abgeschlossen werden muss. Darüber hinaus hat er einige Mindestangaben zu enthalten (u.a. Kredithöhe, Zinshöhe, effektiven Jahreszins). Fehlt beispielsweise die Angabe des effektiven oder des nominalen Darlehenszinssatzes, bewirkt dies sogar noch nach der Darlehensauszahlung einen verbraucherfreundlichen Effekt: Der Darlehenszinssatz sinkt für die vereinbarte Laufzeit auf den gesetzlichen Zinssatz von nur noch 4%.

(c) Immobilien Zeitung;

Quelle: Kanzlei Wehrt & Hahn