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| 13.09.2001

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Aus IZ19/2001, S. 12

Von Dr. Rainer Zitelmann

In diesem Artikel:

Was interessiert den Immobilienjournalisten?

"Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler." Dieser häufig zitierte Satz wird von Immobilienunternehmen in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oft vergessen. Jede Art der Kommunikati [...]

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Dr. Rainer Zitelmann ist geschäftsführender Gesellschafter der Dr. ZitelmannPB in Berlin. Das Unternehmen entwickelt Positionierungsstrategien für Firmen der Immobilienbranche.

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KOMMENTAR

zu "Was interessiert den Immobilienjournalisten?"

Immobilienjournalismus hat Hochkonjunktur. Vor wenigen Jahren nur ein Spielfeld von wenigen Spezialisten, haben sich nun selbst die Tageszeitungen der Immobilienbranche angenommen. Doch der zunehmenden Professionalisierung auf der einen Seite steht eine nach wie vor wenig vorbereitete Klientel auf der anderen Seite gegenüber. Seminare zum Thema PR und "richtiger" Umgang mit Immobilienjournalisten erleben deshalb einen Boom - zu Recht?

Das Beherrschen gewisser medialer Grundregeln sollte zum selbstverständlichen Rüstzeug jeder PR-Abteilung und jedes Öffentlichkeitsarbeiters gehören. Dass eine Pressemitteilung zumindest einen gewissen faktenunterlegten Neuigkeitswert enthalten sollte, steht wohl außer Frage. Und dass man Journalisten in Ermangelung einer interessanten Botschaft nicht mit einer warmen Mahlzeit abspeisen kann, dürfte sich mittlerweile auch herumgesprochen haben. Jenseits dieses "kleinen Einmaleins" hört die Allgemeinverbindlichkeit jedoch bald schon wieder auf - zumindest im Immobilienjournalismus.

Die Existenz in diesem Nischenressort bescherte vielen Kollegen einen gewissen "Denkmalschutz": Denkmal in der eigenen Branche, Schutz mangels Beachtung im eigenen Verlag. Entsprechend wenig "genormt" präsentieren sich die Immobilienprofis von Tages-, Wochen- und Fachzeitungen. Wer hier als PR-Berater pauschal empfiehlt, empfiehlt deshalb häufig falsch. Einen "Leitfaden" für den "richtigen" Umgang mit Immobilienjournalisten jenseits der grundsätzlich für alle Branchen geltenden PR-Regeln kann es nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Schwerpunktsetzungen, zu unterschiedlich sind die Menschen, die sich mit diesen Schwerpunkten auseinander setzen.

Ein Mangel ist dies nicht. Im Gegenteil: Die Menge der Immobilienjournalisten ist überschaubar, ihre Vorlieben - und ihre Abneigungen - sind es damit auch. Suchen Sie den persönlichen Kontakt, finden Sie heraus, womit Sie jenseits aller Nachrichtenberichterstattung auch noch das individuelle Interesse wecken können. Ein persönliches Gespräch zu führen - und zu vereinbaren - mag zwar mühsamer sein als das Versenden einer 08/15-Pressemeldung. Es schafft aber die Voraussetzung für eine für beide Seiten nutzbringende Zusammenarbeit in der Zukunft - selbstverständlich weiterhin auf der Basis gewisser Grundregeln, wie sie Rainer Zitelmann in seinem Beitrag dankenswerterweise zusammengestellt hat. (tp)