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| 13.09.2001

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Aus IZ19/2001, S. 9

Von Karin Erbacher

In diesem Artikel:

Wer's jetzt noch nicht angepackt hat, muss sich sputen

Aus juristischen und geschäftspraktischen Gründen müssen alle Unternehmen spätestens am 31. Dezember 2001 auf den Euro umgestellt haben. Der folgende Beitrag zeigt, wie man vorgehen muss und worauf zu [...]

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Die Autorin: Karin Erbacher ist Mitarbeiterin der Public Relations Abteilung der DePfa IT Services AG, Mainz.

"Wer noch nicht auf Euro umgestellt hat, sollte auf die Unterstützung eines IT-Dienstleisters zurückgreifen." Karin Erbacher

Check-Liste zur Euro-Umstellung

Die Euro-Umstellung sollte von der Dokumentation her wie ein Jahresabschluss betrachtet werden. Vor der Umstellung sind die organisatorischen Voraussetzungen für die Simulations- und die Echtumstellung zu klären. Sobald ein Unternehmen einen Simulations- und Umstellungstermin festgelegt und bei dem zuständigen IT-Dienstleister reserviert hat, sind folgende Schritte zu unternehmen:

1. Terminabsprache der Umstellung mit allen betroffenen Personen,

2. Festlegen der Umstellungsoptionen (sollen z.B. Sonderdaten mit umgestellt werden?),

3. Erstellen eines Prüfungsprotokolls,

4. Behebung eventueller Abbruchskriterien,

5. Bereinigung der Bestandsdaten,

6. Mitteilung an Mieter, Geschäftspartner und Handwerker,

7. Abstimmung aller Banken zwecks gleichzeitiger Umstellung der Bankkonten (alle Bankbelege sollten gebucht sein, keine offenen Zahlungslisten),

8. Abstimmung von Verrechnungskonten,

9. Abruf der Betriebskostenabrechnungen,

10. Anpassung des Zahlungsverkehrs (Formulare, Datenträgeraustausch, Kontaktaufnahme mit dem Kreditinstitut, evtl. neue Software für den Zahlungsverkehr, Schulung der Mitarbeiter, Analyse, ob sich Geschäftsprozesse verändern, z.B. geänderte Rechnungsbearbeitung),

11. Prüfung des Vertragswesens (Versicherungsverträge, Wartungsverträge, Darlehensverträge),

12. Anpassung des Bestellwesens,

13. Anpassung des internen Formularwesens,

14. Überarbeitung und Anpassung von internen Preislisten (Reisekostenabrechnungen etc.),

15. Überprüfung der internen Datenvorhaltung, ob eine Währungskennzeichnung vorhanden ist (z.B. ältere Excellisten),

16. Prüfung von Geräten, die evtl. umgestellt werden müssen (z.B. Kassen, Waschmaschinen als Münzautomaten),

17. Überprüfung der gesamten Software (z.B. Lohn- und Gehaltsprogramm),

18. Anpassung des Schriftverkehrs für die verbleibende Doppelwährungsphase.