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| 10.05.2001

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Aus IZ10/2001, S. 15

Von IZ

In diesem Artikel:

Bewerbung per E-Mail? - Vergessen Sie's!

Warum nennen auch Immobilienunternehmen in ihren Stellenanzeigen immer häufiger ihre E-Mail-Adresse? Sicherlich nicht, damit man sich über diese Adresse bewirbt - zumindest hat dies eine Stichprobe de [...]

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KOMMENTAR zu "Bewerbung per E-Mail"

Da kann sich die Immobilienwirtschaft ja mal wieder selbst auf die Schulter klopfen. E-Mails beantworten? Nie gehört. Bewerbungen online? Kennen wir nicht. Das Ergebnis unseres kleinen Tests ist katastrophal.

Sicher: Es war nur eine Stichprobe, die nicht zwingend als repräsentativ gelten muß. Doch wir hatten nicht irgendwelche Unternehmen getestet, sondern diejenigen, die sich gerne zu den "Marktführern" zählen. Zumindest was die Personalrekrutierung angeht, haben die meisten dieser Firmen dieses Prädikat nicht verdient.

Doch genau die gleichen Makler und Projektentwickler, Banken und FM-Dienstleister waren es, die noch vor kurzem lautstark ihre Unzufriedenheit mit dem Angebot an qualifiziertem Nachwuchs kundtaten. "Wir haben Jobs", so das einhellige Credo der Unternehmen, die von der "Immobilien Zeitung" im Herbst 2000 zur Personalsituation in der Immobilienbranche befragt wurden.

"Wir haben aber keine Ahnung, wie man mit Medien wie Internet oder E-Mail umgeht", sollte man diese Aussage vielleicht fortsetzen. Das Personal, das die Branche sucht, hat diese Ahnung. Kontaktsuche per E-Mail ist gerade für die qualifiziertesten Bewerber eine Selbstverständlichkeit. Daß auf eine entsprechende Anfrage schnell geantwortet werden muß, ist es ebenfalls.

Als Arbeitgeber mit der Dynamik des Bewerbers nicht mithalten zu können, ist schon beschämend. Ein Armutszeugnis stellt sich aus, wer gar nicht reagiert. (tp)