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Märkte | 19.03.2020

Aus IZ12/2020, S. 23

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Mehr Gastro in Rhein-Main und Trier

Rhein-Main/Mosel. Gegessen wird immer: So lässt sich die Entwicklung bei Einzelhandelsflächen in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und Trier zusammenfassen.

BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) hat das Vermietungsgeschehen auf den dortigen Märkten im Jahr 2019 bilanziert und kommt zu dem Ergebnis, dass Gastronomie und Lebensmittelhandel ihren Anteil erheblich ausgebaut haben. In Frankfurt machten Gastronomen im Verlauf des Jahres 34% der Vermietungs- bzw. Eröffnungsfälle aus und damit gut zehn Prozentpunkte mehr als im Jahr 2018. Der Anteil des Lebensmittelhandels legte um rund acht Prozentpunkte auf 15,1% zu. Die Vermietungen an Textilhändler halbierten sich dagegen auf 34% und Körperpflege blieb mit 7,5% nahezu konstant. In Wiesbaden erhöhte sich der Anteil der Gastronomie von 31% auf 44%, während der Lebensmittelhandel um rund zehn Prozentpunkte auf 14% zurückging. In Mainz und Trier machte Gastronomie rund die Hälfte der Vermietungen und Eröffnungen aus. In diesen relativ kleinen Märkten schlagen einzelne Abschlüsse allerdings besonders stark durch, sodass Trendaussagen im Vergleich zum Vorjahr schwierig zu treffen sind.

Insgesamt wurden 2019 in Frankfurt rund 27.000 m² Retailfläche vermietet bzw. eröffnet, rund 5.000 m² mehr als im Vorjahr. In Wiesbaden waren es glatte 25.000 m² und damit gut 10.000 m² mehr als im Jahr 2018. In Mainz lag der Wert bei rund 7.000 m² (plus 5.000 m²), und in Trier waren es nahezu unverändert rund 2.000 m².

Bei Mieten und Kaufpreisfaktoren stemmt sich alleine Frankfurt gegen den rückläufigen Trend. Dort verharrt die Retail-Höchstmiete im Jahr 2019 bei 300 Euro/m². Die Faktoren bewegen sich - wie schon seit einigen Jahren - zwischen 24 und 30. In den drei übrigen Städten sank die Höchstmiete binnen Jahresfrist um 5 bis 10 Euro/m²: auf 130 Euro/m² in Wiesbaden, 105 Euro/m² in Mainz und 120 Euro/m² in Trier. Die Faktoren blieben in Wiesbaden und Mainz zwischen 18 und 23 bzw. zwischen 17 und 20. In Trier gingen sie leicht auf 17 bis 21 zurück.

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