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Vermischtes | 19.03.2020

Aus IZ12/2020, S. 2

Von Brigitte Mallmann-Bansa

In diesem Artikel:
  • Personen:
    Brigitte Mallmann-Bansa

Warum wir nicht aufhören, vor allem Immobiliennachrichten zu schreiben

Das Jahr 2020 wird als das Jahr in unseren Köpfen bleiben, in dem die Coronakrise begann.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christof Mattes
Brigitte Mallmann-Bansa

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christof Mattes

Wenn wir in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren zurückschauen, dann werden wir so etwas sagen: "Ich weiß noch genau, wie das damals war, als das Virus alles lahmgelegt hatte!" Die Absage der Immobilienmesse Mipim in Cannes war, wie wir jetzt spüren, nur ein Warnschuss. Durch die Ausbreitung des Virus bleibt im Privat- wie im Geschäftsleben kein Stein auf dem anderen.

"Die Menschen haben doch jetzt wirklich andere Probleme" - wenn in der Redaktion der Immobilien Zeitung über Immobilienthemen diskutiert oder gestritten wurde, fiel dieser Satz zuletzt immer wieder. Es wurde mit anderen Worten die Frage gestellt, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, wie gewohnt Meldungen und Berichte über die Immobilienbranche zu verfassen.

Die Antwort darauf lautet: mehr denn je! Der Lebensmitteleinzelhandel kämpft mit seinen Lieferketten, während der restliche Einzelhandel komplett dicht machen muss. Die Hotels stehen leer, Reisen aller Art werden untersagt. Den Generalunternehmern laufen die ausländischen Mitarbeiter weg, weil sie Angst haben, nicht mehr nach Hause zu dürfen. Vertragsunterzeichnungen bei Transaktionen, Besichtigungen von Gebäuden, Mietvertragsverhandlungen etc. - alles, wo Menschen zusammenkommen müssen, damit es funktioniert, steht auf der Kippe. Zudem stellen sich in nahezu allen Unternehmen rechtliche Fragen rund um die Themen mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung bei geschlossenen Schulen und Quarantäne.

In den Unternehmen der Immobilienwirtschaft wird deshalb hart gearbeitet, härter als sonst. Bei den einen daran, dass alles so normal wie nur irgendwie möglich weiterläuft. Bei den anderen daran, an den Auswirkungen durch das Virus nicht zugrunde zu gehen.

Ich persönlich bin wie viele andere genervt und skeptisch wegen der Maßnahmen, die uns aufgrund des Coronavirus treffen. Ich trauere einem unbeschwerten Frühling hinterher. Zugleich bin ich in Sorge und in Angst vor dem, was noch kommen wird. In Anbetracht der rasanten Veränderungen in unserem Leben in den vergangenen Tagen macht sich Unsicherheit breit. Und deshalb giere ich vor allem nach Informationen, die mir ein wenig Orientierung geben.

Als Immobilien Zeitung möchten wir durch sachliche Berichterstattung informieren und - wo möglich - Lösungsansätze präsentieren. Diese Woche haben wir für Sie ein Online-Dossier angelegt, das alle Meldungen zum Thema Corona bündelt. Sie finden diese Sonderseite unter www.immobilien-zeitung.de/corona.

Unsere Bitte an Sie lautet: Helfen Sie uns, den Austausch untereinander voranzutreiben! Sagen Sie uns, welche Maßnahmen Sie zurzeit ergreifen, vor welchen Schwierigkeiten Sie insbesondere stehen, welche Themen wir aus Ihrer Sicht aufgreifen müssen. Schreiben Sie uns eine Nachricht an: redaktion@iz.de.

Wir versprechen, Sie auf dem Laufenden zu halten, jenseits der Hektik anderer Medien, die jede Minute eine weitere Schreckensmeldung verkünden. Außerdem versorgen wir Sie wie gewohnt mit allen wichtigen Brancheninformationen.

Damit wir alle - persönlich und beruflich - gut durch diese schwierige Zeit kommen.

Im Namen der gesamten IZ-Redaktion,

Ihre

Brigitte Mallmann-Bansa

Chefredakteurin Immobilien Zeitung

P.S.: Die Redaktion der Immobilien Zeitung sowie annähernd alle Kollegen aus den anderen Verlagsabteilungen sind übrigens am Anfang dieser Woche aus unserem Hauptsitz in der Luisenstraße ausgezogen. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten jetzt mobil von zu Hause. Bitte sehen Sie es uns also nach, wenn manches nicht ganz so reibungslos läuft, wie Sie es von uns gewohnt sind. Selbstverständlich sind wir trotzdem unter den bekannten Telefonnummern und E-Mail-Adressen für Sie erreichbar.

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