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Transaktionen | 12.03.2020

Aus IZ11/2020, S. 20

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Redevco erwirbt das Dieterich Karree

Quelle: Redevco
Das Dieterich Karree wurde 2013 saniert und hat seit 2011 seinen Kaufpreis verdreifacht.

Quelle: Redevco

Düsseldorf. Er gilt als einer der größten Investmentdeals, der in Düsseldorf im Nicht-Bürosegment abgeschlossen wurde: Redevco hat für einen dreistelligen Millionenbetrag das Dieterich Karree im Stadtteil Pempelfort gekauft.

Das Objekt aus dem Jahr 1978 wurde 2013 saniert und verfügt über mehr als 280 Wohneinheiten sowie Handels- und Gastronomieflächen. Das Dieterich Karree verteilt sich auf zehn Blocks an der Ecke Duisburger Straße und Nordstraße, die sich um einen begrünten Innenhof gruppieren. Verkäufer ist die Bayerische Versorgungskammer (BVK), die sich vom Dieterich Karree in einer Off-Market-Transaktion getrennt hat. Die BVK erzielte für das Objekt mehr als 100 Mio. Euro. Insgesamt misst das Dieterich Karree rund 38.000 m², von denen 11.430 m² im Erdgeschoss auf Handel und Gastronomie entfallen. Ankermieter sind Edeka, Aldi Süd, dm und Deichmann. Zudem gibt es eine Tiefgarage mit 660 Pkw-Stellplätzen.

"Wir können mit dieser Transaktion unser Engagement bei Wohnimmobilien in attraktiven städtischen Lagen ausbauen", erläutert Redevco-CEO Andrew Vaughan. Der neue Eigentümer will das Dieterich Karree in den kommenden Jahren umfangreich sanieren und plant, insbesondere die Energieeffizienz der Immobilie zu verbessern.

Der Verkäufer wurde durch Colliers beraten, Transaktionsmanager war Barings Real Estate. Rechtsberater waren Hogan Lovells, Düsseldorf, für Redevco sowie CMS Hasche Sigle, Hamburg, für den Verkäufer. Duff & Phelps fungierte als technischer Berater für Redevco.

Im Jahr 2011 machte das Dieterich Karree als Düsseldorfs teuerste Zwangsversteigerung aller Zeiten von sich reden. Damaliger Eigentümer war die Frankfurter Bubis GmbH & Co. KG des 1999 verstorbenen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Ignaz Bubis. In der Zwangsversteigerung bekam ein Zusammenschluss des Fonds Curzon Capital Partners III (CCP III) und der Pamera Real Estate Group für 33,9 Mio. Euro den Zuschlag. Nach Sanierungsarbeiten wechselte es 2014 erneut den Besitzer. Damals erwarb es die Bayerische Versorgungskammer für einen Kaufpreis von 70,9 Mio. Euro.

Transaktion: Düsseldorf, Duisburger Straße 20

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