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Projekte | 23.01.2020

Aus IZ04/2020, S. 25

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Franklinhaus feiert Richtfest

Quelle: Consus Real Estate AG, Urheberin: Marie Staggat
Der Polier des Franklinhauses und Martin Wolter (v.l.), Oberbauleiter bei Consus Projektmanagement sind in Feierlaune.

Quelle: Consus Real Estate AG, Urheberin: Marie Staggat

Berlin. Bei sonnigen Frühjahrstemperaturen im Januar feierte Consus Real Estate Richtfest für das Franklinhaus im Stadtteil Charlottenburg.

Der Rohbau steht, die Wände sind hochgezogen und das Dach des 76 Mio. Euro teuren Hauses ist dicht. Doch noch immer hat Jörg Kesting, Geschäftsführer von Consus Development, keinen einzigen seiner 11.000 m² Bürofläche vermietet. Doch der Mann ist gelassen. "Das kommt jetzt", lächelt Kesting fein. "Wir werden in den kommenden zwei bis drei Monaten die ersten Verträge schließen." Früh genug, heißt es auch aus der Branche, die Zeit spielt dem Investor in die Hände. Der Markt für Büros ist in der deutschen Hauptstadt leer gefegt. Derzeit stehen lediglich 1,8% aller Flächen leer. 2020 wird der Wert auf 1,9% klettern, heißt es beim Makler JLL.

Mehr werden es nicht, bedauert Rüdiger Thräne, Berliner Niederlassungsleiter von JLL. Zwar werden 2020 rund 558.700 m² fertiggestellt. Das sind imposante 234% mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, hat Thräne ausrechnen lassen. Doch die reichen nicht. Der Nachfrageüberhang saugt all die zusätzlichen Kontore auf wie ein nasser Schwamm. Darum kennen auch die Mietpreise nur eine Richtung - steil nach oben. Besonders begehrt sind Büros, wie sie Kesting im Angebot hat: innerhalb des S-Bahnrings, zentral gelegen und nigelnagelneu. Die Berliner Spitzenmiete für Büros ist im vergangenen Jahr von 34 auf 37 Euro/m² geklettert, so JLL. Das ist ein Plus von 9%. Tendenz weiter steigend: 2020 werden die 40 Euro/m² erreicht, ist sich Thräne sicher. Schon 2019 gab es vereinzelte Verträge zu diesem Wert. Die Durchschnittsmiete stieg im vergangenen Jahr sogar um 22% und liegt derzeit bei 25,70 Euro/m². Zu diesem Wert will auch Consus in den nächsten Wochen seine Verträge zeichnen.

Ende 2016 hat das Unternehmen das 3.600 m² großes Grundstück in der Franklinstraße 26a, unweit vom Ufer der Spree, erworben und das alte Autohaus auf dem Gelände abgerissen. Errichtet werden sechs Geschosse, ein Staffelgeschoss sowie eine Tiefgarage. Gebaut werden Zellen- und Großraumbüros, "ganz klassisch", sagt Kesting. Interesse angemeldet haben IT-Firmen, grundsolide Ingenieurbüros, Personaldienstleister, erzählt Kesting am Rande der Veranstaltung. Coworkingspaces haben keine Chance, trotz der zentralen Lage nahe der Technischen Universität. "Daran glaubt der Eigentümer nicht", zuckt Kesting gelassen die Schultern. Vor gut einem Jahr hat Consus das Gebäude in der Franklinstraße 26a im Bezirk Charlottenburg im Rahmen eines Forward-Funding-Deals an BNP Paribas Reim verkauft.

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