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Märkte | 23.01.2020

Aus IZ04/2020, S. 5

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Coworking rettet Umsatz

Ohne den Expansionsdrang der Flex-Office-Branche wäre der europäische Büromarkt 2019 auf der Stelle getreten, sagt Nuveen-Researcher Stefan Wundrack.

Wundraks Rechnung geht folgendermaßen: Für 25 der wichtigsten Teilmärkte des europäischen Büromarkts ermittelte er zunächst die Summe der Nettoabsorption, also das Wachstum der belegten Bürofläche in Prozent des Gesamtbestands. Einschließlich der Abschlüsse der zahlreichen europäischen Coworkinganbieter lag die europäische Nettoabsorptionsrate bei 0,75%, abzüglich der Coworkingbranche nur noch bei ca. 0,17%.

Ein Vergleich der Bürospitzenmieten mit dem Preis pro Coworkingarbeitsplatz deute außerdem darauf hin, dass die Margen für die Betreiber ausgerechnet in den wichtigen Bürozentren London und Paris deutlich geringer ausfallen als z.B. in Deutschland und Osteuropa, zeigte Wundrak auf dem Immobilienfondskongress des Sachverständigenverbands BIIS. Andererseits konnten die Flex-Office-Anbieter in Deutschland während der vergangenen 18 Monate nur einen vergleichsweise geringen Anteil am Vermietungsumsatz erreichen. Während sie in Warschau 33% des Büroflächenumsatzes stellten und in Paris 31%, waren es in Hamburg nur 5%, in München 9%.

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